Netflix

Nase durch Kokain-Sucht völlig zerstört: Haftbefehl erklärt seine heftige Veränderung in Netflix-Doku

In der neuen Netflix-Doku „Babo – die Haftbefehl-Story“ zeigt sich der Rapper verändert. Was steckt dahinter?

Haftbefehl mit Mikro auf der Bühne.
Rapper Haftbefehl zeigt sich in seiner Doku verändert Foto: IMAGO / Funke Foto Services

Die neue Netflix-Doku „Babo – die Haftbefehl-Story“ soll einen schonungslosen Blick auf die Karriere des Rappers werfen – und das tut sie. Gleich in der ersten Szene wird das Publikum mit einem veränderten Haftbefehl konfrontiert. Schwer atmend, mit schiefem Lächeln und platter Nase sitzt der Künstler auf einem Sessel. Als er gefragt wird, wie es ihm gehe, antwortet der Rapper, er sei in Therapie gewesen. „Ganz ehrlich, ich wäre gestorben, wenn ich nicht da reingegangen wäre“, gibt er zu.

Haftbefehl spricht in Doku über Drogenkonsum

Zweite Szene, dieses Mal ein Jahr zuvor. Haftbefehl sitzt wieder auf dem Sessel, wirkt aber sichtlich ausgeglichener, die körperlichen Veränderungen sind noch nicht derart zu erkennen. Der Rapper spricht davon, dass er die Doku mit einem Ziel mache: „Dass meine Geschichte richtig erzählt wird, aus meiner Sicht“, so Haftbefehl.

In dem knapp 90 Minuten langen Film wird Haftbefehls Aufstieg gezeigt – aber auch sein Fall. Familiären Krisen werden ebenso thematisiert wie sein exzessiver Drogenkonsum und seine inneren Dämonen. Und genau die sollen auch hinter seiner äußerlichen Veränderung stecken. In der Doku spricht der Musiker über seinen Koks-Konsum, der ihn fast umbringt. Dennoch sagt er: „Ich nehme Koks, seit ich 13 Jahre alt bin. Menschen tun mir schlechter als Koks.“

Das wollte Haftbefehl mit seiner Doku erreichen

Paco-Luca Nitsche, Haftbefehl (Aykut Anhan), Nina Anhan und Elyas M Barek bei der Premiere der Netflix Doku BABO - Die Haftbefehl Story
Haftbefehl (Aykut Anhan) in Sturmhaube neben Paco-Luca Nitsche, Nina Anhan und Elyas M Barek bei der Premiere seiner Doku. Foto: IMAGO / Eventpress

Bei der Premiere seiner Doku erschien Haftbefehl mit einer Sturmhaube, was Spekulationen zu seinem Äußeren nur noch mehr befeuern. Die Doku zeigt aber sehr deutlich, gegen welche Dämonen das Ausnahmetalent seit Jahren kämpft.

„Ich wollte zeigen, was das Showbusiness & das Leben wirklich ist – mit all seinen Höhen, aber auch den Schattenseiten. Was es einem geben kann. Und was es einem nimmt“, erklärt er in seiner Instagram-Story nach der Premiere. „Ich habe mich geöffnet, mich verletzlich gemacht – nicht für PR, nicht für ein makelloses Bild, sondern um das Leben so zu zeigen, wie es ist: roh, schön, widersprüchlich. Es ist keine Doku über Ruhm. Es ist eine über Wahrheit.“

Quellen

  • Netflix