Nach GNTM-Kritik: Heidi Klum erklärt Fehlentscheidung
Nach heftiger Kritik und einem vorzeitigen Sieger-Leak spricht Modelmama Heidi Klum nun offen über eine Entscheidung, die sie selbst anders getroffen hätte.

Die 21. GNTM-Staffel ist vorbei, die Würfel sind gefallen – Ibo und Aurélie durften den Titel mit nach Hause nehmen. Doch Modelmama Heidi Klum blickt mit gemischten Gefühlen auf die diesjährige Show zurück.
GNTM-Gewinner:innen vorher geleakt
Das große „Germany's Next Topmodel“-Finale verlief in diesem Jahr ganz schön anders als gewohnt. Statt einer klassischen Live-Show setzte ProSieben auf eine aufgezeichnete Produktion in Hollywood – mit einer üblen Konsequenz: Schon vor der Ausstrahlung gerieten die Namen der Gewinner:innen an die Öffentlichkeit. Aber wie konnte es dazu kommen?
Traditionell zieren die Sieger:innen das Cover der deutschen „Harper's Bazaar“. Dafür shooteten die sechs Finalist:innen Godfrey (34), Ibo (21), Tony (31), Anna (22), Aurélie (21) und Daphne (25) jeweils ein eigenes Titelbild. Gedruckt werden am Ende allerdings nur die Cover der tatsächlichen Gewinner:innen. Das Problem:
Die neue Ausgabe landete bereits vor der Ausstrahlung des Finales in den Briefkästen der Abonnent:innen. Die Spannung war damit für den Großteil des Publikums schon gelaufen.
Heidi Klum wollte eigentlich ein Live-Finale
Auch Heidi Klum wäre eine Live-Show lieber gewesen: „Ich liebe es mehr, wenn es live ist und wollte auch, dass dieses Finale wieder live sein würde“, sagte sie in einer Interview-Fragerunde auf Instagram. Ausschlaggebend für die Vorproduktion des Finales seien überwiegend organisatorische Gründe gewesen: „Ab und an muss man auch auf den Sender hören und sagen:
,Okay, probieren wir es so, wenn ihr das unbedingt in Hollywood machen wollt‘ “, erklärt die Modelchefin.
Hollywood brachte die Stars auf die Bühne
Die Verlagerung des Finales nach Los Angeles habe aber auch einen entscheidenden Vorteil gebracht. Durch den Standortwechsel konnte das Finale deutlich leichter internationale Promis gewinnen: „Was die Stars angeht, haben wir schon auffahren können. Es wäre vielleicht schwieriger gewesen, zum Beispiel eine Sharon Stone für einen Tag nach Deutschland zu bekommen. Und so musste sie nur aus dem Bett rausrollen und zu mir auf die Bühne kommen.“, verrät Klum im Interview.









