„Morden im Norden“-Star Sven Martinek spricht über Serien-Aus
Seit fast 14 Jahren steht Sven Martinek als Kommissar Finn Kiesewetter für „Morden im Norden“ vor der Kamera. Droht ihm dennoch schon bald ein Serien-Aus?

Seit 2012 gehört Sven Martinek zum festen Gesicht des ARD-Vorabendkrimis „Morden im Norden“. Als Finn Kiesewetter ermittelt er rund um das malerische Lübeck, löst Mordfälle aus dem Alltag und trifft damit seit Jahren den Nerv des Publikums. Die Serie läuft erfolgreich montags um 18.50 Uhr im Ersten und ist auch in der Mediathek abrufbar. Für viele Zuschauerinnen ist sie längst fester Bestandteil der Abendroutine.
„Morden im Norden“: Warum Sven Martinek nicht ans Aufhören denkt
An ein Ende seiner Rolle denkt der 61-Jährige derzeit nicht. Im Interview mit web.de machte Sven Martinek deutlich, dass für ihn vor allem eines zählt: die Freude an der Arbeit. Solange diese vorhanden sei und die Geschichten nicht ausgehen, gebe es für ihn keinen Grund, aufzuhören. Wörtlich sagt er: „Es ist eine riesengroße Freude, ‚Morden im Norden‘ zu drehen. Wir sind ein wundervolles Team. Innerhalb der vielen Jahre sind Freundschaften entstanden.“
Diese langjährige Vertrautheit spürt man auch vor der Kamera und macht den Erfolg der Serie aus. Martinek lebt inzwischen auf Mallorca, kehrt für die Dreharbeiten aber regelmäßig nach Deutschland zurück. Ein Zeichen dafür, wie wichtig ihm das Projekt noch immer ist.
So stellt sich Martinek das Serien-Ende vor
Auch wenn aktuell kein Abschied geplant ist, hat Sven Martinek bereits eine klare Vorstellung davon, wie Finn Kiesewetter eines Tages aus der Serie gehen könnte. Kein spektakulärer Serientod, kein Schuss, kein Unfall. Stattdessen ein stiller, menschlicher Moment. „Er wird einfach sagen: ‚Freunde, ich kann nicht mehr. Ich möchte nichts mehr mit all diesem Leid zu tun haben‘. So einen Abschied könnte ich mir vorstellen“, erklärt der Schauspieler.
Martinek betont, dass „Morden im Norden“ bewusst auf große Mafia-Geschichten oder internationale Verbrechen verzichtet. Stattdessen stehen Konflikte im Mittelpunkt, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Eifersucht, Mobbing, zerbrochene Beziehungen oder familiäre Tragödien. Situationen, die eskalieren können, weil Menschen an ihre emotionalen Grenzen geraten.
Quellen
web.de






