Michael Jackson Film: Darum war Janet Jackson nicht zu sehen
Im neuen Michael-Jackson-Biopic fehlt ausgerechnet Schwester Janet. Sie lehnte eine Beteiligung am Film bewusst ab.

Mit großem Medienrummel wurde der neue Kinofilm „Michael“gefeiert, der das bewegte Leben von King of Pop Michael Jackson auf die große Leinwand bringt. Die Regie übernahm Antoine Fuqua, und niemand Geringeres als Jaafar Jackson, Michaels eigener Neffe, schlüpft in die Rolle der Musiklegende. Doch trotz der prominenten Familienbesetzung fehlt eines der berühmtesten Mitglieder komplett: Janet Jackson.
Janet Jackson sagt Nein zur Mitwirkung
Die Sängerin und jüngere Schwester von Michael Jackson lehnte es ab, an dem Biopic mitzuwirken oder sich in irgendeiner Form einzubringen. Das bestätigte ihre Schwester LaToya Jackson gegenüber „Variety“ auf der Premierenfeier: „Ich wünschte, alle wären in dem Film dabei. (Janet) wurde gefragt und sie hat freundlich abgelehnt, also muss man ihren Wunsch respektieren.“ Insider berichten, dass Janet ihre Entscheidung bewusst traf und sich aus dem kreativen Prozess heraushielt. Persönliche Gründe nannte sie bislang nicht öffentlich.
„Michael“: Wer ist dabei, wer nicht?
Während Jaafar Jackson die Hauptrolle übernimmt, sind auch Colman Domingo als Joe Jackson, Nia Long als Katherine Jackson und Jessica Sula als LaToya Jackson im Film zu sehen. Doch nicht nur Janet Jackson, sondern auch Paris und Bigi Jackson, Michaels bekannteste Kinder, beteiligten sich nicht am Projekt. Entwickelt wurde „Michael“ in enger Zusammenarbeit mit Michaels Nachlassverwaltern, darunter sein ältester Sohn Prince Jackson als ausführender Produzent.
Regisseur Antoine Fuqua zeigte bei der Filmpremiere Verständnis für Janets Haltung: „Ich habe so viel Respekt und Liebe für Janet, aber wisst ihr, das ist in Ordnung. Sie unterstützt Jaafar, und darauf kommt es an.“
Kritische Stimmen aus der Familie
Die Kontroversen rund um das Jackson-Biopic reißen dennoch nicht ab. Besonders Paris Jackson, Michaels Tochter, übte in einem auf Social Media geteilten Video scharfe Kritik: „Der Film richtet sich an einen ganz bestimmten Teil der Fangemeinde meines Vaters, der immer noch in der Fantasiewelt lebt. Und die werden damit zufrieden sein.“






