Luna Jordan ist tot: „Euphorie“- und „Polizeiruf“-Star wurde nur 25 Jahre alt
Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist überraschend mit nur 25 Jahren gestorben. Bekannt wurde sie durch „Euphorie“, „Polizeiruf 110“ und „Jenseits der Spree“.

Die deutsche Schauspielerin Luna Jordan ist tot. Wie ihre Berliner Agentur Players unter Berufung auf die Familie mitteilte, starb die Schauspielerin bereits am 13. Mai plötzlich und unerwartet. Sie wurde nur 25 Jahre alt.
Die Nachricht löst große Bestürzung in der deutschen Film- und Serienbranche aus. Denn Luna Jordan galt als eines der spannendsten jungen Talente der vergangenen Jahre. Vielen Zuschauerinnen und Zuschauern war sie unter anderem aus Produktionen wie „Euphorie“, „Polizeiruf 110“ oder „Jenseits der Spree“ bekannt.
Details zur Todesursache wurden bislang nicht veröffentlicht.
Luna Jordan stand schon früh vor der Kamera
Luna Jordan wurde in Berlin geboren und übernahm bereits in jungen Jahren anspruchsvolle Rollen. Schon früh sprach sie offen darüber, wie belastend intensive Figuren und schwierige Dreharbeiten sein können. In der NDR-Dokumentation „Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs“ erzählte sie davon, wie schwer es manchmal gewesen sei, sich emotional von bestimmten Rollen abzugrenzen.
Trotz ihres jungen Alters machte sich Jordan schnell einen Namen in der deutschen Filmwelt. Besonders auffällig war dabei ihre Vielseitigkeit: Sie spielte sowohl in düsteren Dramen als auch in modernen Serienproduktionen.
Bekannt durch „Euphorie“ und ARD-Krimis
Einem größeren Publikum wurde Luna Jordan vor allem durch ihre Rolle in der RTL+-Serie „Euphorie“ bekannt. Dort spielte sie die Figur Sophia von Greve. Zum Start der Serie beschrieb sie ihre Rolle selbst einmal als „cute but psycho“ – also „süß, aber ein bisschen verrückt“.
Die Coming-of-Age-Serie basiert auf dem israelischen Originalformat, das international später als „Euphoria“ mit Zendaya und Jacob Elordi weltweit bekannt wurde. Auch im klassischen deutschen Fernsehen war Luna Jordan regelmäßig zu sehen. Sie spielte unter anderem im „Polizeiruf 110“ sowie in der Serie „Jenseits der Spree“ an der Seite von Jürgen Vogel mit.
Erst im März 2026 war sie noch in einem neuen ARD-Krimi zu sehen.
Große Karrierepläne: Neue Beatles-Serie war bereits in Arbeit
Besonders tragisch: Luna Jordans Karriere schien gerade erst richtig Fahrt aufzunehmen. Zuletzt arbeitete sie an der neuen Serie „Hamburg Days“, die sich mit den frühen Jahren der Beatles beschäftigt. Darin sollte sie die berühmte Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr spielen – eine zentrale Figur im Umfeld der jungen Beatles in Hamburg. Die Serie befindet sich aktuell noch in Produktion.
Auch im Kino konnte Luna Jordan bereits große Erfolge feiern. Für ihre Rolle im Drama „Fuchs im Bau“ erhielt sie 2022 den Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Nebenrolle. Damals sorgte sie auch mit ihrer Dankesrede für Aufmerksamkeit. Darin sprach sie offen über sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche und setzte damit ein deutliches Zeichen.
Kolleginnen und Kollegen beschrieben Jordan immer wieder als außergewöhnlich talentiert, sensibel und mutig.
Fans und Branche trauern um Luna Jordan
Mit Luna Jordan verliert die deutsche Schauspielszene eine junge Darstellerin, deren Karriere gerade erst begonnen hatte. Viele Fans zeigen sich in den sozialen Netzwerken erschüttert über die Nachricht. Besonders ihre Rollen in emotionalen Jugend- und Coming-of-Age-Produktionen machten sie für viele junge Zuschauerinnen greifbar und nahbar.






