Klare Worte!

„Let's Dance“ hinter den Kulissen: Welche Stimmung herrscht wirklich bei den Tänzern?

„Let's Dance“ versprüht im TV Glanz, Glamour und gute Laune, aber wie geht es hinter den Kulissen zu? Eine Ex-Tänzerin packt aus ...

„Let's Dance“-Pokal
„Let's Dance“-Pokal Foto: IMAGO / Panama Pictures

Die Vorfreude steigt: Schon bald startet die 19. Staffel von „Let’s Dance“ im TV. Während Fans gespannt auf neue Promis, emotionale Tänze und spektakuläre Shows warten, stellt sich eine Frage besonders häufig: Wie ist eigentlich die Stimmung hinter den Kulissen? Geht es bei der beliebten Tanzshow harmonisch oder knallhart zu? Ex-Profiltänzerin Sarah Latton, die sechs Staffeln Teil des Formats war, gibt ehrliche Einblicke!

„Wir nennen uns liebevoll: die ,Let’s Dance’-Familie“

Wer denkt, hinter den Kulissen herrsche vor allem Konkurrenzdruck, liegt falsch. Laut Sarah Latton verbindet die Profitänzer weit mehr als nur der Wettbewerb. In einem Artikel für „Bunte.de“ schreibt sie: „Wir Tänzer und Tänzerinnen kennen uns zum Teil schon eine ganze Weile von Turnieren, diversen Tanzfestivals oder den vorherigen Staffeln.“

Die Tanzszene ist klein – viele kennen sich seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten. Aus dieser Vertrautheit ist etwas gewachsen, das Latton als echtes Gemeinschaftsgefühl beschreibt „Wir nennen uns liebevoll: die ,Let’s Dance’-Familie. Erweitert wird diese ,Familie’ dann in der jeweiligen Staffel um die prominenten Teilnehmenden.“

Das bedeutet: Auch die Stars werden schnell Teil dieses engen Gefüges. Gerade in einer Show, in der intensive Trainingswochen, körperliche Höchstleistungen und emotionale Momente zum Alltag gehören, scheint genau dieser Zusammenhalt entscheidend zu sein.

Das Ende tut umso mehr weh!

So herzlich die Atmosphäre auch sein mag – am Ende bleibt „Let’s Dance“ eine TV-Produktion. Und dort gelten wirtschaftliche Entscheidungen. Für Sarah Latton endete die Reise 2018 überraschend. Besonders schmerzhaft: „[…] der ersehnte Anruf Anfang Dezember des Vorjahres blieb aus und eine Begründung für eine Nichtteilnahme gab es nicht.“

Eine Erfahrung, die sie bis heute bewegt. Dennoch durfte sie 2018 und 2019 im Hintergrund weiter mitarbeiten – bei der Entwicklung von Choreografien und bei Tänzen „im Off“.

Auch in der aktuellen Staffel gibt es Profis, die keinen Anruf erhalten haben – darunter Christina Hänni.Latton zeigt Verständnis und ordnet die Entscheidung nüchtern ein: Es sei eben „eine Entscheidung der Produktion und – wie sagt man so schön: Business is business.“

Diese Aussage macht deutlich: So familiär das Verhältnis untereinander ist, so professionell und konsequent sind die Abläufe hinter den Kulissen.

Für Sarah Latton bleibt die Zeit trotzdem unvergesslich! „,Let’s Dance’ wird immer ein bedeutender Teil meines Lebens bleiben – die Show hat mich tänzerisch wie auch persönlich nachhaltig geprägt.“

Quellen