„JENKE. Crime“ heute: Neue ProSieben-Doku führt mitten ins Schattenreich der chinesischen Triaden
Jenke von Wilmsdorff taucht in eine der gefährlichsten Unterwelten der Welt ein: In „JENKE. Crime.“ geht es um die chinesischen Triaden, Online-Betrug und moderne Sklaverei.
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Am Montag, 9. März 2026, um 20:15 Uhr zeigt ProSieben eine neue Ausgabe der bekannten Reportage-Reihe. Journalist Jenke von Wilmsdorff widmet sich diesmal der asiatischen Mafia und ihrem globalen Netzwerk. Die Doku trägt den Titel „JENKE. Crime. Im Schattenreich der chinesischen Triaden“ und läuft parallel hier auch im Stream auf Joyn.
Die neue Reportage verspricht erneut ein düsteres Thema, das weit über klassische TV-Dokus hinausgeht.
Ein Blick in das Netzwerk der chinesischen Mafia
Für seine Recherche begibt sich Jenke von Wilmsdorff auf Spurensuche in eine Welt, die normalerweise verborgen bleibt. Während Organisationen wie die italienische Mafia oder mexikanische Drogenkartelle weltweit bekannt sind, agieren die chinesischen Triaden meist im Hintergrund.
Genau das habe ihn überrascht, erklärt der Journalist im Interview mit ProSieben selbst: „Am meisten hat mich überrascht, wie wenig doch über die chinesischen Triaden und die asiatische Mafia allgemein bekannt ist.“
Die kriminellen Netzwerke gelten als hoch organisiert, strategisch und international vernetzt. Experten gehen davon aus, dass sie in Bereiche wie Drogenhandel, Menschenhandel, Geldwäsche und Online-Betrug verwickelt sind. Dabei sollen ihre Aktivitäten längst nicht mehr nur auf Asien beschränkt sein, sondern auch Europa und Deutschland betreffen.
Erschütternde Einblicke: Scam-Center und moderne Sklaverei
Besonders erschütternd ist die Geschichte einer jungen Frau aus Taiwan, die Jenke in seiner Reportage trifft. Sie verließ ihre Heimat, um angeblich in einem Casino in Kambodscha zu arbeiten. Stattdessen landete sie in einem sogenannten Scam-Center.
Dort werden Menschen laut ihren Aussagen gezwungen, andere im Internet zu betrügen. Wer nicht „erfolgreich“ genug arbeitet, muss brutale Strafen befürchten.
„Es gibt spezielle Räume, in die diejenigen gebracht werden, die nicht gut genug arbeiten. Dort werden sie mit Elektroschockern und Stöcken geschlagen.“
Solche Geschichten zeigen laut Experten, wie brutal die Strukturen hinter dem Online-Betrug sein können.
Drehscheibe der Kriminalität: Das „Goldene Dreieck“
Für seine neue „JENKE. Crime.“-Reportage reist von Wilmsdorff unter anderem nach Thailand, Taiwan und ins sogenannte Goldene Dreieck.
Dabei handelt es sich um eine Region im Grenzgebiet von Laos, Myanmar und Thailand, die offiziell als Wirtschaftszone gilt. Ermittler und internationale Beobachter sehen sie jedoch als Hotspot für organisierte Kriminalität.
Dort sollen unter anderem folgende Geschäfte abgewickelt werden:
Drogenproduktion
Menschenhandel
Online-Betrugssysteme
internationale Geldwäsche
Die Reportage zeigt, wie eng diese Bereiche miteinander verknüpft sind und welche Rolle die Triaden dabei spielen.
„JENKE. Crime.“ heute im TV und Stream
Wer den „Jenke Report heute“ sehen möchte, kann die neue Folge im Fernsehprogramm am Montagabend um 20:15 Uhr auf ProSieben verfolgen. Parallel steht die Doku auch hier im Stream auf Joyn zur Verfügung.
Auch in den kommenden Wochen setzt ProSieben seine Prime-Time-Reportagen am Montag fort. Am 16. März folgt „LINDA ZERVAKIS. Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“, eine Woche später steht Thilo Mischke mit einer Doku über die Coaching-Branche im Programm.
Für Jenke von Wilmsdorff bleibt der Anspruch jedoch derselbe: Missstände sichtbar machen und hinter die Fassade globaler Machtstrukturen blicken.
Und genau das könnte auch diesmal wieder für Gesprächsstoff sorgen.
Quellen
ProSieben / Joyn







