„Stranger Things“

Jamie Campbell Bower: Rollen, Freundin – und was du sonst noch über den Briten wissen musst!

Der Name Jamie Campbell Bower ist spätestens seit seinem Auftritt als Vecna in dem Netflix-Hit „Stranger Things“ auch hierzulande ein Begriff – doch was ist über das Multitalent eigentlich bekannt?

Jamie Campbell Bower posiert in einem schwarzen Anzug und einem weißen Hemd für die Kamera.
Jamie Campbell Bower spielte bereits in so einigen Franchise mit, darunter auch „Harry Potter“. Foto: IMAGO / Avalon.red

Der Schauspieler, Model und Sänger Jamie Campbell Bower (37) ist der breiten Masse vor allem als Henry Creel / Vecna aus der Netflix-Serie „Stranger Things“ bekannt. Doch schon lange bevor er in Hawkins’ düstere Welt eintauchte, wirkte er in zahlreichen Film-, Fernseh- und Musikprojekten mit.

Und genau das weckt jetzt – insbesondere bei neuen Fans – Fragen:Ist Jamie aktuell in einer Beziehung? Für welche Filme und Serien stand er neben „Stranger Things“ vor der Kamera?Und wie sieht seine musikalische Arbeit heute aus?

Kindheit und Jugend

Jamie Metcalfe Campbell Bower wurde am 22. November 1988 in London geboren und wuchs in einer sehr kreativen Umgebung auf. Seine Mutter Anne Elizabeth Rose arbeitete als Musikmanagerin, sein Vater David Bower war Angestellter bei Gibson Guitars. Musik und Kunst spielten also von Anfang an eine zentrale Rolle in seinem Leben.

Er besuchte die Bedales School in Hampshire, eine progressive Schule, die für ihren starken Fokus auf Kunst, Musik und individuelles Lernen bekannt ist. Dort entdeckte Jamie früh seine Leidenschaft für Schauspiel und Musik und schloss sich sowohl dem National Youth Music Theatre als auch dem National Youth Theatre an.

Schauspielerische Anfänge und Rollen

Seine Schauspielkarriere begann dann auch vergleichsweise früh und ohne klassischen Ausbildungsweg. Die erste professionelle Rolle erhielt der damals 19-Jährige im Musicalfilm „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ (2007). Die Besetzung kam durch ein Casting zustande, das von Laura Michelle Kelly – einer guten Freundin aus seinem Umfeld in der Londoner Kunst-, Musik- und Modeszene – eingefädelt wurde.

Regisseur Tim Burton wurde hier auf ihn aufmerksam, weil Bower neben schauspielerischer Präsenz auch musikalische Fähigkeiten mitbrachte – eine entscheidende Voraussetzung für den Film. Diese Debütrolle erwies sich als Türöffner und führte ihn schon bald zu weiteren internationalen Großproduktionen wie „Twilight“, „Shadowhunters“ und dem „Harry Potter“-Franchise.

In diesen Projekten spielte Jamie Campbell Bower mit:

  • „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ (2007) – Anthony Hope

  • „RocknRolla“ (2008) – Rocker

  • „The Prisoner“ (2009) – Nummer 11–12

  • „New Moon – Biss zur Mittagsstunde“ (2009) – Caius Volturi

  • „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 1 & 2“ (2011–2012) – Caius Volturi

  • „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ (2010) – junger Gellert Grindelwald

  • „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ (2018) – junger Gellert Grindelwald

  • „Camelot“ (2011, Fernsehserie) – König Artus

  • „Winter’s Tale – Eine Liebe im Winter“ (2014) – Young Man

  • „Chroniken der Unterwelt: City of Bones“ (2013) – Jace Wayland / Jace Herondale

  • „Will“ (2017, Fernsehserie) – Christopher „Kit“ Marlowe

  • „Stranger Things“ – Staffel 4 & 5 (2022–2025, Fernsehserie) – Henry Creel / One / Vecna

Von Counterfeit zur Solo-Karriere

Neben der Schauspielerei ist Musik ein zentraler Bestandteil von Jamies Leben. 2015 gründete er die Punk-Rock-Band Counterfeit., in der er als Sänger und Gitarrist fungierte. Die Band veröffentlichte mehrere Singles, das Album „Together We Are Stronger“ (2017) und tourte sogar international. Am 11. November  2020 gab Jamie dann jedoch offiziell die Auflösung der Band bekannt.

Seitdem verfolgt Bower eine Solo‑Musikkarriere und experimentiert mit unterschiedlichen Stilen von Alternative über Folk bis zu düsteren, emotionalen Klanglandschaften. Im Jahr 2024 veröffentlichte er mehrere Solosingles wie „Home“ und „The Witch of Bodmin Moor“. Parallel dazu gründete er das Projekt BloodMagic (Death / Rebirth“), das er gegenüber Metal Hammer als ein „Vessel“ bezeichnete, um sich künstlerisch und thematisch frei auszudrücken.

In diesem Jahr nahm Bower sich musikalisch etwas zurück und veröffentlichte nur ein Cover des Songs „Euclid“ von der britischen Band Sleep Token.

Sleep Token (2016–) ist eine anonym auftretende britische Band, bekannt für ihre Mischung aus Progressiven Metal, Rock und emotional intensiven Soundlandschaften.

Die Gruppe hat sich insbesondere mit ihren letzten Alben „Even in Arcadia“ (2025) und „Take Me Back To Eden“ (2023) eine starke Fangemeinde aufgebaut – vor wenigen Wochen erhielten sie sogar ihre ersten Grammy-Nominierungen für Best Metal Performance („Emergence“) und Best Rock Song („Caramel“).

Hat Jamie eine Freundin?

Jamie Campbell Bowers Liebesleben stand in der Vergangenheit immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit. So war er unter anderem mit bekannten Persönlichkeiten wie Bonnie Wright (Ginny Weasley aus „Harry Potter“) und Lily Collins liiert.

Aktuell ist Bower in einer festen Beziehung mit der YouTuberin und Influencerin Elena Taber. Die beiden zeigten sich erstmals im Sommer 2025 auf Instagram miteinander und posierten seitdem auf Reisen, bei Festivals und sogar auf dem roten Teppich.

Jamie Campbell Bower und seine Freundin Elena Taber bei der Premiere von „Stranger Things“, Staffel 5.
Jamie Campbell Bower und seine Freundin Elena Taber bei der Premiere von „Stranger Things“, Staffel 5. Foto: IMAGO / Fred Duval

Hat er Social Media?

Jamie nutzt Social Media gezielt als kreativen Ausdrucksraum und nicht primär für klassische Influencer‑Aktivitäten. Sein Hauptkanal auf Instagram läuft unter dem Namen @bowerjamie, wo er Einblicke in seine Projekte, Musik‑Clips, Cover‑Versionen und persönliche künstlerische Statements teilt.

Auf X (ehemals Twitter) ist er als @Jamiebower aktiv, und auf TikTok nutzt er den Account @bowerjamie, um kurze Musik‑ und Kreativvideos zu veröffentlichen.

Quellen