„House of the Dragon“, Staffel 3: Woran ihr euch vor den neuen Folgen erinnern müsst!
Bald geht es mit „House of the Dragon“ weiter – aber nach der langen Pause sind die wichtigsten Ereignisse aus Staffel 2 bei vielen längst nicht mehr präsent. Kein Problem: Wir bringen euch mit einem kompakten Recap wieder auf den neuesten Stand!

Nach dem noch recht entspannten Finale der zweiten Staffel geht „House of the Dragon“ endlich weiter: Staffel 3 startet am 22. Juni bei HBO Max.
Da seit den letzten Folgen viel Zeit vergangen ist, kann ein kurzer Rückblick nicht schaden. Wir fassen die wichtigsten Ereignisse zusammen – von Blood & Cheese über die Schlacht von Krähenruh bis zu Daemons Visionen in Harrenhal und Rhaenyras neuen Drachenreitern. So seid ihr bestens vorbereitet, wenn der Tanz der Drachen endlich los geht.
Der Tod von Jaehaerys zerstört jede Hoffnung auf Krieg
In Staffel 2 von „House of the Dragon“ beginnt alles mit einer grausamen Vergeltung für Lucerys' Tod: Der Anschlag von Blood & Cheese fordert fälschlicherweise nicht Aemonds Leben, sondern das des kleinen Jaehaerys – und mit ihm zerbricht auch die letzte Hoffnung auf Frieden. Während Rhaenyra neue Verbündete sucht, verliert sich Daemon in Harrenhal zunehmend in Visionen und Machtfantasien.
Der Krieg eskaliert schließlich in der Schlacht von Krähenruh, als Rhaenys sich Aegon und Aemond entgegenstellt. Sie und ihr Drache Meleys fallen, Aegon wird schwer verwundet und Aemond übernimmt die Führung der Grünen. Gleichzeitig versinkt Königsmund im Chaos: Das Volk hungert, Alicent verliert immer mehr Einfluss und Aemond regiert mit wachsender Härte. Doch Rhaenyra schlägt zurück.
Mit der Suche nach neuen Drachenreitern gelingt es ihr, mehrere herrenlose Drachen an ihre Seite zu binden – und das Kräfteverhältnis im Krieg verschiebt sich plötzlich zu ihren Gunsten.
Alicent serviert Rhaenyra Kings Landing
In einer der letzten Szenen der 2. Staffel begibt sich Alicent (Olivia Cooke) Heimlich nach Dragonstone, um mit Rhaenyra (Emma D’Arcy) zu sprechen. Die Szene spiegelt eine andere Sequenz in Staffel 2, in der sich Rhaenyra nach „King's Landing“ (Königsmund) begeben hatte.
Doch diesmal sind die Vorzeichen anders, was Alicent auch weiß: Sie bittet Rhaenyra um Gnade und plant ihr den Eisernen Thron ohne Gegenwehr zu übergeben, sobald ihr mörderischer Sohn Aemond und sein Drache Vhagar gefallen sind. Dafür soll Rhaenyra Helaena, Jaehaera und auch Alicent am Leben und die Stadt verlassen lassen.
Doch Rhaenyra ist nicht ganz zufrieden: Sie verlangt von Alicent den „Kopf“ ihres Sohnes und aktuellen Thronfolgers Aegon, um ein Exempel zu statuieren und ihre Macht als neue Königin zu zementieren. In einem emotionalen Moment stimmt Alicent stumm zu und macht sich auf die Reise nach Königsmund.
Aegon flieht aus Westeros
Währenddessen schafft es ausgerechnet Aegon mit Hilfe von Larys Kings Landing zu verlassen, um nicht Opfer seines Bruders (bzw. seiner eigenen Mutter) zu werden. Ob es Larys und Aegon wirklich nach Bravos schaffen, wird Staffel 3 von „House of the Dragon“ zeigen.
Daemon bekennt sich zu Rhaenyra
Daemon verbringt den Großteil von Staffel 2 in Harrenhal, gefangen in einer Art verwunschenem Therapieprogramm aus der Hölle.
Er hat Visionen. Er stellt sich alten Wunden. Er durchlebt Schuld, Ehrgeiz, Groll, Sehnsucht – und den Teil von sich, der Liebe bis heute nicht von Macht trennen kann. Harrenhal zwingt ihn, sich einer Frage zu stellen, der er sich sein ganzes Leben lang entzogen hat:
Will er wirklich die Krone – oder will er nur, dass seine Existenz Bedeutung hat?
Doch er geht nicht dorthin, um sich zu verändern. Er geht dorthin, um zu siegen. Er will die Riverlands, eine Armee und den Beweis, dass der Krieg weiterhin durch ihn entschieden werden muss.

Stattdessen konfrontiert ihn die Burg mit Viserys. Mit Rhaenyra. Mit Laena. Mit Alys Rivers. Mit einer Vision der Zukunft, in der sein Ego nicht mehr im Zentrum der Geschichte steht.
Im Finale bringt Alys Daemon zum Weirwood, wo er Bilder der größeren Geschichte sieht: die Bedrohung aus dem Norden, tote Drachen, Daenerys, die Rückkehr der Drachen und Rhaenyra auf dem Eisernen Thron.
Als seine Frau wenig später in Harrenhal eintrifft, muss Daemon sich entscheiden: Bekennt er sich zu ihr oder nicht? Letzendlich beugt Daemon das Knie. Öffentlich zeigt das den Riverlords, wem er dient. Privat sagt sein Gespräch mit Rhaenyra auf Hochvalyrisch etwas noch Wichtigeres: Daemon erkennt ihren Anspruch als größer an als sein eigenes Ego.









