Haftbefehl: Nase operiert – es „war übel“
Lange Zeit zeigte sich Rapper Haftbefehl nur noch vermummt. Denn durch seine Kokain-Sucht war seine Nase zerstört. Jetzt ließ er sie operieren, erzählt seine Frau Nina Anhan

Die Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ sorgte wochenlang für Schlagzeilen. Denn dort wurde nicht nur das schillernde Leben des Rappers gezeigt. Auch seine Kokain-Sucht war ein großes Thema. Nach einer Überdosis musste der 40-Jährige wiederbelebt werden. Und sein Drogenkonsum hatte noch andere Folgen: In der Doku sieht man: seine Nase ist deutlich deformiert und scheint fast eingefallen.
Er hat keine Lust, dass alle auf seine Nase starren
Der Grund: Kokainmissbrauch zerstört die Nasenscheidewand! Die HNO-Ärztin Patrizia Della Janna erklärte bei Bild, dass der jahrelange Drogenmissbrauch die Struktur seiner Nase massiv schädigen kann: „Wenn die Schleimhaut zerstört wird, stirbt der Knorpel ab und die Nase verformt sich.“
Deshalb stand schon länger fest: Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan, muss unters Messer. „Aykut will sich bald die Nase operieren lassen. Das ist schon lange geplant“, erklärte seine Frau Nina Anhan. „Bis dahin trägt er den Schal, weil er sich damit wohler fühlt. Er hat einfach keine Lust, dass alle auf seine Nase starren.“
Sechseinhalb Stunden für eine „neue“ Nase
Jetzt gibt sie auf Instagram ein Update: Die OP hat stattgefunden! Eigentlich sollte sie drei Stunden dauern, doch die Ärzte brauchten sechseinhalb Stunden für seine Nase. „Es war übel. Jetzt ist er in der Heilungsphase“, erklärt sie. „Es ist noch Tape dran. Ich zeig sie euch bald, jetzt darf ich noch nicht.“
Denn zuletzt hatte sich Haftbefehl nur vermummt gezeigt, trug eine Maske oder einen Schal. Ob er bald wieder „oben ohne“ auftritt, ist unklar. Sicher ist: Die OP macht nur Sinn, wenn Haftbefehl wirklich clean ist. Hat er den Absprung von den Drogen wirklich geschafft? „Ich hoffe es. Ich wünsche es mir von Herzen“, sagt seine Frau. „Aber man weiß es nie zu hundert Prozent. Ich glaube aber, dass er es ernst meint.“






