Haftbefehl erlassen: „Fast & Furious“-Star Tyrese Gibson wegen totem Nachbarshund gesucht
Vier Hunde von „Fast & Furious“-Star Tyrese Gibson sollen den Hund eines Nachbarn getötet haben. Jetzt wurde ein Haftbefehl gegen den Schauspieler erlassen.

Tyrese Gibson ist vor allem bekannt aus der „Fast & Furious“-Reihe, aber auch durch Filme wie „Morbius“ und „Transformers“. Nun sorgt der Hollywood-Star in Atlanta allerdings für ganz andere Schlagzeilen – wegen eines tödlichen Vorfalls mit seinen Hunden.
Hausdurchsuchung und Haftbefehl
Am 18. September rief Gibsons Nachbar die Polizei. Er berichtete, dass vier Cane-Corso-Hunde von Gibson frei herumlaufen und seinen eigenen Hund, einen Cavalier King Charles Spaniel, getötet hätten.
Der fünfjährige Hund starb innerhalb von fünf Minuten, nachdem Parker ihn zum Toilettengang in den Vorgarten gelassen hatte. Laut Polizeibericht wurden Gibsons Hunde kurz vor dem Angriff auf Kameras gesehen, wie sie „an einer Tür gegenüber kratzten“.
Die Polizei erklärte, dass die Hunde in der Woche vor dem Vorfall bereits fünfmal unbeaufsichtigt umhergelaufen seien. Die Leiterin der Abteilung für Tierschutz sagte, Gibson habe mehrere Verwarnungen erhalten.
Am 22. September erklärte Gibson zunächst, dass er die Hunde abgeben wolle, bat dann jedoch um mehr Zeit. Daraufhin beantragte Dwyer einen Durchsuchungsbefehl für Gibsons Anwesen und einen Haftbefehl wegen mutmaßlicher Tierquälerei. Bei der Durchsuchung am selben Abend waren Gibson und die Hunde jedoch nicht anwesend.
Anwalt bestätigt: Hunde umgezogen
Gibsons Anwalt Gabe Banks teilte nun mit, dass die Hunde inzwischen in ein neues, sicheres Zuhause gebracht worden seien.
„Mr. Tyrese Gibson spricht der Familie, die ihr geliebtes Tier verloren hat, sein tiefstes Mitgefühl aus. Nachdem er von diesem unglücklichen Vorfall erfahren hatte, traf er sofort die schwierige Entscheidung, seine Hunde in ein sicheres und liebevolles Zuhause zu bringen.“
Zum Haftbefehl sagte Banks: „Mr. Gibson arbeitet vollständig mit den Behörden zusammen, um die Angelegenheit verantwortungsvoll zu klären, und bittet um Privatsphäre und Verständnis, während das rechtliche Verfahren läuft.“









