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„Goodbye Deutschland“: Wie geht es Familie Beetz nun zehn Jahre später?

In „Goodbye Deutschland“ wird heute Familie Beetz gezeigt, die nach Florida ausgewandert ist. Wie steht es zehn Jahre später um die Familie?

Das Logo der Doku-Soap Goodbye Deutschland.
Familie Beetz hat sich den Traum des Auswanderns erfüllt – doch was macht die Familie heutzutage? Foto: RTL

„Goodbye Deutschland“ bringt immer wieder etliche Geschichten über Familien mit, die einen Neuanfang wagen wollen. So auch Familie Beetz, die im Jahr 2015 in die Vereinigten Staaten ausgewandert ist. Seitdem hat sich vieles im Leben der vierköpfigen Familie verändert. Doch waren diese Veränderungen – hervorgerufen durch den Umzug nach Florida – guter Natur, oder hat die Familie nun weniger als vorher?

Alles auf eine Karte: Familie Beetz unterzog sich einem kompletten Kurswechsel

Nicoles Beetz’ Traum, in die USA auszuwandern, keimte auf dem Wunsch ihrer Eltern, denn eigentlich wollten diese auch schon dorthin auswandern. Ursprünglich war Nicole Beetz Flugbegleiterin, doch diesen Job und ihr Leben in Deutschland gab sie auf, um in Florida eine Bäckerei für Schokoküsse zu eröffnen.

Eben jenem Kurswechsel mussten sich auch ihr Mann Oliver sowie die Zwillinge Ashley und Justin beugen. Während Oliver seine Firma für Innenausbau aufgegeben hat, hatten die Zwillinge große Angst, in der Schule keinen Anschluss zu finden.

Dennoch landete der gesamte Hausstand der Familie Beetz in einem Überseecontainer, und sobald dieser Container abtransportiert wurde, dämmerte ihnen erst, was nun auf sie warten sollte. Denn während Nicole Deutschland, das sie als „zu eng“ empfand, entkommen konnte, hatte Vater Oliver das Problem, dass er in den Vereinigten Staaten gar nicht arbeiten durfte, da er kein Investorenvisum hatte.

Mittlerweile sind etliche Jahre ins Land gezogen, und somit stellt sich die berechtigte Frage, ob die anfänglichen Bedenken seitens Oliver, Ashley und Justin gerechtfertigt waren oder ob Nicoles Traum ihnen eine neue Welt eröffnet hat …

Zwischen Schokoküssen und Alligatoren: Wie es jetzt um Familie Beetz steht

Anfangs sah sich die Familie mit Startschwierigkeiten konfrontiert. Die Zwillinge waren entgegen ihrem Wunsch anfänglich in derselben Klasse, während Vater Oliver seine „abhängige Selbstständigkeit“ als bedauernswert empfand. Auch Nicoles Bäckerei hatte etliche Probleme: vom Finden der richtigen Ladenfläche bis hin zur richtigen Bestellmenge an deutschen Waffeln für die Schokoküsse, die sie in ihrer Bäckerei verkauft.

Doch mittlerweile sieht die Welt für Familie Beetz rosiger aus. Ashley und Justin haben ihre Schulzeit in Amerika überstanden – wenn auch manchmal unter Tränen, weil sie sich laut Nicole „alleingelassen gefühlt haben“. Justin wohnt mittlerweile mit seiner Freundin zusammen, mit der er seit über fünf Jahren eine Beziehung führt. Ashley studiert, um Krankenschwester zu werden, und hofft danach auf eine Festanstellung im Krankenhaus.

Auch das Geschäft der Eltern ist trotz etlicher Startschwierigkeiten angelaufen. Die Eheleute verkaufen nun ihre deutschen Backwaren in Florida und sind der festen Ansicht, dass die größte Gefahr dort allerhöchstens die Alligatoren sind, die laut Oliver aber „mehr Angst vor ihnen haben“.

Fazit: „Wir würden es wieder so machen“

Aller Anfang ist schwer – auch für Familie Beetz. Doch mittlerweile macht die Familie einen gefestigten und zufriedenen Eindruck in Florida. Demnach ist es selbstverständlich, dass die Familie auch in Zukunft in ihrer neuen Heimat bleiben möchte.

„Goodbye Deutschland“ läuft montags um 20:15 Uhr auf VOX sowie vorab bei RTL+ Wer erfahren will, wie es anderen Auswandererfamilien ergangen ist, kann zum Beispiel hier den Fall der Familie Schimke nachlesen.