Goldene Himbeere 2026: Wer die größten Flops des Jahres geliefert hat
Hollywood verteilt wieder seine Spottpreise: Kurz vor den Oscars werden die größten Filmflops des Jahres gekürt. Ein Film räumt dabei gleich mehrere Goldene Himbeeren ab und auch einige bekannte Stars trifft es hart.

Kurz vor der Oscar-Verleihung wird in Hollywood traditionell erst einmal abgerechnet: Bei den Goldenen Himbeeren (Razzies) 2026 wurden wieder die schlechtesten Filme und Leistungen des Jahres ausgezeichnet. Besonders hart traf es diesmal einen bekannten Rapper und auch die Tochter einer Hollywood-Legende geriet ins Visier der Spottpreise.
Ice Cube räumt mit Sci-Fi-Flop gleich mehrere Himbeeren ab
Der große „Gewinner“ der diesjährigen Negativpreise ist der Science-Fiction-Film „Krieg der Welten“ von Regisseur Rich Lee. Die Neuverfilmung, die bei Prime Video veröffentlicht wurde, räumte gleich fünf Goldene Himbeeren ab – darunter die wichtigsten Kategorien.
Unter anderem wurde der Streifen als schlechtester Film, für die schlechteste Regie und das schlechteste Drehbuch ausgezeichnet.
Auch Hauptdarsteller Ice Cube blieb nicht verschont: Der US-Rapper und Schauspieler erhielt die Goldene Himbeere als schlechtester Hauptdarsteller.
Rebel Wilson und Stallone-Tochter unter den Razzie-Verlierern
Bei den Frauen ging der Spottpreis an Rebel Wilson. Die australische Schauspielerin wurde für ihre Rolle in der Actionkomödie „Bride Hard“ zur schlechtesten Hauptdarstellerin gekürt. Der Film mit seinem derben Humor war bereits zum Start von Kritikern verrissen worden.
Eine weitere Goldene Himbeere ging an Scarlet Rose Stallone, Tochter von Actionstar Sylvester Stallone. Für ihren Auftritt im Western „Gunslingers“ wurde sie als schlechteste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Auch Disney-Remake „Schneewittchen“ bekommt Spottpreis
Auch das umstrittene Disney-Remake „Schneewittchen“ blieb von Spott nicht verschont. Die digital animierten sieben Zwerge erhielten den Razzie als schlechtester Nebendarsteller. Außerdem wurde das Duo aus Schneewittchen und den CGI-Zwergen als schlechtestes Leinwandpaar ausgezeichnet.
Gegenstück zu den Oscars
Die Goldenen Himbeeren gelten als ironisches Gegenstück zu den Oscars. Rund 1.200 Branchenmitglieder, Filmkritiker und Fans stimmen jedes Jahr über die „Gewinner“ ab.
Traditionell werden die Preisträger einen Tag vor der Oscar-Verleihung bekannt gegeben und sorgen damit regelmäßig für Gesprächsstoff in Hollywood.










