Stalking-Vorwürfe

„Gewaltschutzantrag“ gegen Bachelor Danilo – in der Schweiz wurde eine Petition gestartet

Bachelor Danilo sieht sich mit heftigen Vorwürfen konfrontiert. Sogar die Absetzung seiner Staffel wurde gefordert. Was steckt dahinter?

Danilo mit Anzug und Rose in der Hand.
Danilo ist der aktuelle Bachelor in der Schweiz. Foto: 3+/ Filip Stropek

In der Schweiz lief in dieser Woche das Finale der neuen Staffel von Der Bachelor. Als Rosenkavalier ging dieses Mal Danilo Sellaro auf der Suche nach seiner Traumfrau. Trash-TV-Fans dürfte der Name ein Begriff sein, war Danilo doch auch im deutschen Fernsehen schon in Formaten wie „Are You The One?“ und „Bachelor in Paradise“ (läuft aktuell bei RTL+) zu sehen.

„Der Bachelor“: Absetzung wegen Stalking-Vorwürfen gegen Danilo gefordert

Nach diversen Versuchen, im TV eine Freundin zu finden, hat es dieses Mal wohl endlich geklappt. Im Finale entschied er sich für Kandidatin Cati und die beiden sind auch nach den Dreharbeiten noch ein Paar. Doch statt der frischen Liebe gerät ein anderes Thema in den Vordergrund. Nach Meinungen vieler hätte die Staffel nämlich niemals ausgestrahlt werden dürfen. Die Juso-Schweiz forderte Anfang Dezember mit der Petition „Niemals Rosen für sexualisierte Gewalt: ‹Bachelor›-Staffel stoppen!“, dass die Folgen nicht ausgestrahlt werden.

„Indem 3+ einen mutmaßlichen Stalker zum begehrenswerten Protagonisten der Sendung macht, wird einem mutmaßlichen Täter ohne jegliche Reflexion eine riesige Bühne geboten“, heißt es vonseiten der Initiatoren. Hintergrund ist ein Gewaltschutzantrag, der 2022 vom Amtsgericht Frankfurt gegen den 31-Jährigen gestellt.

Wie der „Tages-Anzeiger“ berichtet, durfte sich der TV-Star seiner Ex-Freundin nicht mehr nähern, nachdem diese Stalking-Vorwürfe gegen ihn geäußert hatte. Zuvor hatte die frühere Partnerin des Schweizers dem Familiengericht Frankfurt glaubhaft machen können, dass Sellaro sie „dadurch unzumutbar belästigt hat, dass er ihr gegen ihren ausdrücklichen Willen wiederholt nachgestellt oder sie unter der Verwendung von Fernkommunikationsmitteln verfolgt hat.“

Das sagt Danilo zu den Vorwürfen

Im Interview mit „20 Minuten“ hat sich Danilo jetzt zu den Vorwürfen und den Berichten geäußert. Die Situation habe ihn „schon ein bisschen belastet“, gibt er zu. Es sei kein Verfahren gegen ihn am Laufen. Aber: „Ich will reinen Tisch machen und transparent sein – aber im Moment geht es leider noch nicht. Sobald ich darf, werde ich auf jeden Fall reden und klarstellen, was Sache ist“, so der Rosenkavalier. Derzeit laufe aber noch eine Abklärung. Zuvor hatte er gegenüber dem „Tages-Anzeiger“ die Stalking-Vorwürfe zurückgewiesen, jedoch erklärt: „Womöglich habe ich emotional zu stark reagiert, wofür ich mich nachträglich entschuldige.“

Und was sagt seine neue Freundin dazu? Die lässt gegenüber „20 Minuten“ verlauten: „Ich liebe ihn, stehe voll hinter ihm und vertraue ihm zu 100 Prozent.“