„22 Minuten, die unser Leben für immer verändert haben.“

Carmen Geiss: Ermittlungserfolg nach Horror-Überfall

Ein Jahr nach dem brutalen Überfall auf ihre Villa in Saint-Tropez gibt es endlich einen wichtigen Fortschritt. Die französischen Ermittler konnten bereits mehrere Verdächtige festnehmen. Für Carmen Geiss bleibt die Nacht des Verbrechens dennoch unvergessen.

Carmen Geiss schaut ernst nach vorne. Sie trägt eine Leo-Bluse und sitzt vor einem rot-blauen Hintergrund.
Carmen Geiss kann die Ereignisse der Nacht des 14. Junis 2026 nicht vergessen. Foto: IMAGO / Eibner

Der Schock sitzt bis heute tief. Als bewaffnete und maskierte Täter in der Nacht zum 15. Juni 2025 in die Luxusvilla von Carmen und Robert Geiss bei Saint-Tropez eindrangen, änderte sich für das prominente Ehepaar alles. Nun gibt es neue Entwicklungen in dem Fall: Die französische Justiz meldet deutliche Fortschritte bei den Ermittlungen.

Geissens-Überfall: Drei Verdächtige bereits in Untersuchungshaft

Wie die stellvertretende Staatsanwältin von Draguignan, Laurence Barriquand, mitteilte, kommen die Ermittlungen „sehr gut“ voran. Bereits vor rund sechs Monaten wurden drei Tatverdächtige festgenommen und anschließend in Untersuchungshaft gebracht.

Ob weitere Personen an dem Überfall beteiligt waren und ob zeitnah ein Gerichtsverfahren eröffnet wird, ist derzeit noch offen. Die französischen Behörden halten sich zu den laufenden Ermittlungen weiterhin bedeckt.

Für Carmen und Robert Geiss dürfte die Nachricht dennoch ein wichtiger Schritt sein. Schließlich beschäftigt das Verbrechen die Familie auch ein Jahr später noch intensiv.

Bewaffnete Täter drangen nachts in die Villa ein

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juni 2025 hatten vier maskierte und bewaffnete Männer das Anwesen der Geissens bei Ramatuelle nahe Saint-Tropez gestürmt. Das Paar befand sich nach eigenen Angaben gerade im Wohnzimmer, als die Täter zuschlugen.

Die Einbrecher bedrohten und attackierten Carmen und Robert Geiss. Carmen erlitt Verletzungen am Hals, Robert wurde nach eigenen Aussagen gegen die Rippen getreten. Anschließend zwangen die Täter das Ehepaar dazu, die Tresore zu öffnen. „Wir mussten die Tresore aufmachen“, schilderte Robert Geiss damals die dramatischen Momente.

Neben Bargeld und Wertgegenständen machten die Täter offenbar reiche Beute, bevor sie vom Tatort flüchteten.

Carmen Geiss erinnert sich an die schlimmsten 22 Minuten ihres Lebens

Genau ein Jahr nach dem Überfall meldete sich Carmen Geiss mit einem emotionalen Instagram-Beitrag bei ihren Fans. Dazu veröffentlichte sie Aufnahmen der Überwachungskameras, auf denen mutmaßlich die Täter zu sehen sind.

Besonders eindringlich beschreibt sie die Dauer des Überfalls: „22 Minuten. Nur 22 Minuten. Und doch fühlten sie sich an wie eine Ewigkeit.“ Weiter schreibt die TV-Bekanntheit: „22 Minuten voller Angst, Hilflosigkeit und Ungewissheit. 22 Minuten, in denen man nicht weiß, was als Nächstes passiert. 22 Minuten, die unser Leben für immer verändert haben.“

Trotz aller Angst wolle sie sich nicht von dem Erlebten bestimmen lassen. In ihrem Beitrag betont sie die Bedeutung von Familie und Zusammenhalt und bedankt sich bei Freunden und Fans für die Unterstützung nach dem Verbrechen.

Überfall-Folgen für Geissens bis heute spürbar

Bereits mehrfach haben Carmen und Robert Geiss offen darüber gesprochen, wie sehr sie der Überfall belastet. Gegenüber RTL erklärte Carmen, dass sie noch immer unter den Erinnerungen leide und häufig schlecht schlafe. Robert berichtete ebenfalls, dass die Bilder der Tat immer wieder zurückkehren.

Als Konsequenz zog die Familie umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen nach sich. Das Anwesen wurde mit neuer Videoüberwachung, modernen Alarmanlagen und einem rund drei Meter hohen Sicherheitszaun ausgestattet.

Auch wenn die Festnahmen nun Hoffnung auf Aufklärung machen, bleibt der Überfall für die Geissens weit mehr als ein gewöhnlicher Einbruch. Carmen Geiss bezeichnete das Verbrechen bereits als einen „Angriff auf unser Leben“. Ein Jahr später zeigt sich: Die Wunden sind noch nicht vollständig verheilt, doch die Ermittler scheinen den Verantwortlichen immer näher zu kommen.