Der Netflix-Hit „Sex Education“ begeisterte über Jahre viele Fans – doch jetzt werden wir einen Star der Serie eine lange Zeit nicht mehr zu Gesicht bekommen …
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Egal ob Bridgerton, Stranger Things oder Squid Game: Seit rund zehn Jahren kann Streaming-Gigant Netflix nun schon mit seinen vielen Originalen Millionen von Fans weltweit von sich überzeugen. Mit in dieselbe Kategorie fällt auch die Dramedy-Serie „Sex Education“. Von 2019 bis 2023 wurde sie ausgestrahlt und etablierte damalige Newcomer Ncuti Gatwa, Emma Mackey und Aimee Lou Wood in Hollywood. Letztere ist beispielsweise aktuell in der dritten Staffel von „The White Lotus“ zu sehen. Doch ein Star der Sendung macht jetzt mit schrecklichen Schlagzeilen auf sich aufmerksam.
*Triggerwarnung: Dieser Artikel enthält eine Passage über sexuellen Missbrauch. Bei manchen Menschen kann dieses Thema negative Reaktionen auslösen. Bitte sei achtsam, wenn das bei dir der Fall ist! Am Ende des Textes findest du Hilfsangebote.
„Sex Education“-Star: So grausam ging er mit seinen Opfern um
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In „Sex Education“ verkörpert der Schauspieler Alexander Westwood einen Mitschüler von Otis, Eric, Maeve und Co. – im echten Leben wurde er gerade zu 15 Jahren Haft verurteilt. Der 24-Jährige wurde wegen des sexuellen Missbrauchs mehrerer Mädchen in seinen Schauspielstunden verurteilt. Er habe seine Rolle als Autoritätsperson skrupellos ausgenutzt, um seine Opfer in Form von Vergewaltigungen, sexuellen Übergriffen und sadistischen Handlungen zu missbrauchen, heißt es. Unter anderem habe er laut „The Sun“ beispielsweise diverse Szenen von Shakespeare zwangsweise nackt vorspielen lassen. Westwoods Urteil bezieht sich zwar schon auf ganze 26 Fälle, doch selbst das scheint noch nicht alles gewesen zu sein.
Westwood nutzte Situation auch finanziell aus
Vor Gericht offenbarten Westwoods Opfer noch weitere seiner grausamen Vorgehensweisen. Unter anderem soll er seine Schülerinnen dazu gezwungen haben, pornografische Videos anzusehen und diese dann nachzustellen. Aber auch finanziell habe der 24-Jährige aus der Situation einen Nutzen gezogen, indem er Knebelverträge aufgesetzt hatte. Betroffene, die gegen diese verstießen, sollte eine Strafe in Höhe von rund 44.000 Euro drohen. Über ganze sieben Jahre habe sich Westwood an den Klagenden vergangen – jetzt muss er mehr als doppelt so lange dafür in Haft.
Hinweis der Redaktion: Unter 0800-22 55 530 erreichen Sie das „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“. Dies ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von sexueller Gewalt, für Angehörige sowie Personen aus dem sozialen Umfeld von Kindern, für Fachkräfte und für alle Interessierten.