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„Fallout“ Staffel 2: „Ich bin sehr enttäuscht von dir“ – Ella Purnell und Kyle MacLachlan im Interview

Lucy sucht die Wahrheit, Hank rechtfertigt sein Handeln. Im Interview sprechen Ella Purnell und Kyle MacLachlan über Enttäuschung, Hoffnung und moralische Grenzen in „Fallout“ Staffel 2.

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Video: Amazon Prime Video / Xcel Production

Mit Staffel 2 kehrt „Fallout“ am 17. Dezember 2025 zurück und schickt Lucy (Ella Purnell) erneut ins Ödland. Diesmal ist ihr Ziel klar: Sie sucht Hank (Kyle MacLachlan), um ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Im Video-Interview sprechen Purnell und MacLachlan darüber, wie sie Hanks Motivation verstehen, warum Lucy innerlich auf Abstand geht und wieso „Hoffnung“ in dieser Welt trotzdem nicht ausstirbt.

Hank ist überzeugt, das Richtige zu tun

Kyle MacLachlan macht im Gespräch deutlich, dass er Hanks Handeln aus seiner Sicht nachvollziehen kann. Er sagt, er habe Hanks Taten „bis zu einem Punkt“ für sich gerechtfertigt. Entscheidend sei Hanks Haltung: Er sei so sehr der Mission verpflichtet, dass er Dinge tue, „mit einer Absicht“. Gleichzeitig bleibt offen, wohin ihn dieser Weg führt. MacLachlan fasst Hank als jemanden zusammen, der nicht zweifelt, sondern tatsächlich an seine Sache glaubt.

Genau das macht Hank gefährlich. Nicht, weil er sich als Schurke begreift, sondern weil er überzeugt ist, dass sein Kurs notwendig ist.

Lucy kann Hank nicht mehr „verstehen“, auch wenn Ella es kann

Hank steht in seinem Mech-Suit in Fallout Staffel 2 und schaut in die Ferne
Was hat Hank vor? Das verrät „Fallout“ - Staffel 2! Foto: Prime Video

Ella Purnell zieht eine klare Linie zwischen Rolle und eigener Perspektive. Auf die Frage, ob sie Hanks Verhalten versteht, antwortet sie sinngemäß doppelt: Als Schauspielerin ja, weil Hank ein komplexer Charakter ist. Als Lucy nein und sie glaubt auch nicht, dass Lucy das einfach „überbrücken“ kann. Ob Lucy irgendwann doch noch zu einem anderen Punkt kommt, lässt sie bewusst offen.

Dann wird Purnell sehr konkret und emotional, weil sie den Konflikt so beschreibt, wie Lucy ihn fühlt: „Als Lucy bin ich sehr enttäuscht von dir!“ In diesem Satz steckt alles, was Staffel 2 antreibt: Enttäuschung, Verletzung, aber auch der Rest von Bindung, der nicht so leicht verschwindet.

Warum Lucy trotzdem nicht aufgibt

Purnell spricht außerdem einen Punkt an, der Lucy als Figur auszeichnet: Sie klammert sich nicht blind an die Vergangenheit, aber sie verliert auch nicht ihren Kern. Im Interview fällt der Satz: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Hoffnung bleibt, selbst wenn die Realität hässlich ist. Gerade in Staffel 2, in der Lucy nicht nur sucht, sondern Hank zur Verantwortung ziehen will, wird das zur inneren Kraftprobe - vor allem weil die Reise mit dem Ghul sie auch immer wieder vor große Herausforderungen stellt!

Was Staffel 2 größer macht: New Vegas, neue Gegner, noch mehr moralische Grauzonen

Die neue Staffel setzt direkt an Staffel 1 an und erweitert das Universum deutlich. Laut offizieller Staffelbeschreibung kämpfen Lucy, der Ghul und Maximus weiter ums Überleben, um Macht und um Familie. Lucy folgt Hank, der Richtung New Vegas unterwegs ist. Der Ghul sucht parallel nach Antworten auf sein Leben vor der Apokalypse. Maximus ringt mit seinem Platz in der Stählernen Bruderschaft.

Neu ist außerdem ein ikonischer Name aus den Games: Robert House, gespielt von Justin Theroux. Die Staffel führt damit einen Gegenspieler ein, der nicht nur über Gewalt funktioniert, sondern über Systeme, Kontrolle und Einfluss. Auch Legion taucht als weitere Bedrohung auf.