„Erzgebirgskrimi“ aus dem Programm geworfen – Ersatz steht schon fest
Der ZDF-Krimi „Erzgebirgskrimi“ muss erneut kurzfristig weichen. Statt der neuen Folge „Mordholz“ setzt das Zweite auf Live-Sport. Wann Fans – und vor allem Krimi-Liebhaberinnen – den Film doch noch sehen können und welcher Ersatz am Samstagabend läuft, steht bereits fest.

Eigentlich sollte es ein klassischer Krimi-Abend werden, doch für viele Zuschauerinnen kommt es anders. Das ZDF nimmt die neue Folge des „Erzgebirgskrimis“ kurzfristig aus dem Programm – nicht zum ersten Mal. Der Grund liegt diesmal nicht im Drehbuch, sondern auf dem Handballfeld.
Noch ist die Enttäuschung groß, doch ganz ohne Krimi lässt das ZDF sein Publikum nicht zurück. Und auch für „Mordholz“ gibt es bereits einen neuen Termin.
Warum das ZDF den „Erzgebirgskrimi“ schon wieder verschiebt
Am Samstag, den 24. Januar, sollte um 20:15 Uhr eigentlich die neue Folge „Mordholz“ laufen. Stattdessen überträgt das ZDF das Hauptrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Norwegen bei der Handball-Europameisterschaft live aus Dänemark.
Nach einer spannenden Vorrunde haben sich die deutschen Handballer für die nächste Runde qualifiziert – ein sportlicher Erfolg, der jedoch erneut Konsequenzen für das Abendprogramm hat. Krimi-Fans müssen zurückstecken, während Sportbegeisterte auf ihre Kosten kommen.
Bereits im vergangenen Jahr traf es den „Erzgebirgskrimi“: Damals wurde die Episode „Wintermord“ wegen der Handball-Weltmeisterschaft verschoben. Für viele Zuschauerinnen fühlt sich die aktuelle Situation daher wie ein Déjà-vu an.
Neuer Sendetermin steht fest
Immerhin: Das ZDF hat bereits einen Ersatztermin festgelegt. Die Folge „Mordholz“ soll nun am 7. März zur Primetime um 20:15 Uhr ausgestrahlt werden – rund sechs Wochen später als ursprünglich geplant.
Wer nicht so lange warten möchte, kann bereits jetzt ausweichen: „Mordholz“ ist seit Ende Dezember in der ZDF-Mediathek abrufbar. Dort stehen die neuesten Ermittlungen von Robert Winkler und Karina Szabo schon zum Streaming bereit.
Als kleiner Trost für den Samstagabend zeigt das ZDF im Anschluss an das Handballspiel eine ältere Folge der Reihe.
Diese „Erzgebirgskrimi“-Folge läuft stattdessen im TV
Nach dem Sport setzt das ZDF auf bewährte Spannung: „Die Tränen der Mutter“, die neunte Episode aus dem Jahr 2023, wird am Samstagabend ausgestrahlt.
In dem 90-Minüter wird der Holzunternehmer Karl Zenker tot auf einer abgelegenen Landstraße im Wald gefunden. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Die Spuren deuten eindeutig auf ein Tötungsdelikt hin, und das Ermittlerteam steht vor einem komplexen Fall.
Darum geht es in „Mordholz“
Auch die verschobene neue Folge beginnt mit einem düsteren Fund. Karl Zenker, in der Region als mächtiger Holzbaron bekannt, wird leblos im Erzgebirge entdeckt. Für Hauptkommissar Robert Winkler und Oberkommissarin Karina Szabo ist rasch klar, dass jemand nachgeholfen haben muss.
Die Ermittlungen führen tief in ein Geflecht aus illegalen Holzgeschäften, Diebstählen und alten Konflikten rund um Annaberg-Buchholz. Besonders brisant: Das gestohlene Holz gehörte der Kirche, wurde jedoch zu einem auffällig niedrigen Preis weiterverkauft.
Mehrere Personen geraten ins Visier der Polizei: Zenkers Sohn Heiko, mit dem er zerstritten war, sein Mitarbeiter Gregor Kampmann, sowie Pfarrerin Paula Schubert, die mehr zu wissen scheint, als sie zugibt.
Je tiefer Winkler und Szabo graben, desto klarer wird: In diesem Fall geht es nicht nur um Geld, sondern um Schuld, Macht und lang verdrängte Wahrheiten.
Für viele Fans hat „Mordholz“ aber noch eine ganz andere Bedeutung. Die Folge zählt zu den letzten Ermittlungen von Karina Szabo. Schauspielerin Lara Mandoki hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, die erfolgreiche ZDF-Reihe nach der 15. Episode zu verlassen, um sich neuen Projekten zu widmen.






