„Emotionale Hinrichtung“: Xatars Frau spricht über den Tod des Rappers
Nach Xatars plötzlichem Tod 2025 spricht seine Frau Farvah Hajabi im RTL-Interview über ihre Trauer, das Vermächtnis des Rappers und wie er in seinen Kindern weiterlebt.

In der vergangenen Woche erschien die mit Spannung erwartete, dreiteilige Dokureihe „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ in der ARD-Mediathek. Die Serie beleuchtet das außergewöhnliche Leben von Giwar Hajabi, besser bekannt als Xatar – vom kurdischen Flüchtlingskind zum gefeierten Rapstar und Unternehmer. Besonders emotional sind die Szenen, in denen nicht nur er, sondern auch die Beziehung zu seiner Familie thematisiert wird. Durch Interviews und Gespräche mit seiner Frau Farvah Hajabi wird ebenfalls die Liebesgeschichte der beiden nachgezeichnet.
Jetzt spricht sie in einem RTL-Exclusiv-Interview mit Frauke Ludowig erneut über den Tod des Vaters, Ehemannes und Rappers und beschreibt, wie sich das Leben zwischen Verlust und Weiterleben nach Xatars Tod angefühlt hat.
„Trauer“ ist kein Wort für diesen Schmerz
Neben ihrem ersten Kennenlernen, den Anfängen ihrer Beziehung und die Höhen und Tiefen, die das Leben des Rappers bestimmte, wurde schnell klar: Farvah und Giwar standen immer zueinander, auch wenn es Phasen gab, die alles andere als leicht waren.
Im Interview spricht sie offen über seinen plötzlichen Tod im Mai 2025 und die darauffolgende Zeit. Sie macht deutlich, dass das Wort „Trauer“ nicht annähernd beschreibt, was sie empfindet: „Das ist kein Zustand, den man einfach so benennen kann. Es fühlt sich an wie eine emotionale Hinrichtung.“ Die Leere und der Schmerz sind überwältigend – und doch findet sie Kraft in der Erinnerung an gemeinsame Momente.
Xatar lebt in seinen Kindern weiter
„Es gibt kein Leben ohne Giwar. Das funktioniert nicht. Das soll es auch für meine Kinder nicht geben“, ergänzt Farvah. Ihre Kinder geben ihr eine unglaubliche Kraft – und sind gleichzeitig das Größte, was er ihr hinterlassen hat, betont sie. Schon in der Dokumentation über den Rapper machte sie deutlich, dass sie all das erzählt, damit ihre Kinder und alle anderen wissen, was für ein besonderer Mensch er war – und was er alles geschaffen hat. Damit er und seine Geschichte nicht vergessen werden.
Ein Vermächtnis, das bleibt
Für Farvah ist ihre Aufgabe nach dem Tod ihres Mannes klar – und sie teilt ihre Gefühle im Interview offen. Neben ihr und seinen Kindern hinterließ er ein ganzes Netzwerk an Wegbegleiter:innen, Angehörigen und eine ganze Generation, die sich durch ihn und seine Worte gesehen und gehört fühlte.
Noch mehr Einblicke in das Leben von Giwar Hajabi gibt es in „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ in der ARD-Mediathek oder am 6. Mai um 23:35 Uhr im NDR Fernsehen – dann werden alle drei Folgen ausgestrahlt.







