Alles fake bei IBES?

Dschungelcamp 2026: Wo liegt der Drehort wirklich – und ist er überhaupt im australischen Dschungel?

Echter Dschungel oder doch nur Kulisse? Wir zeigen, wo „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wirklich gedreht wird – und welche Details inszeniert sind!

Jan Köppen mit Hut und Bart und Sonja Zietlow mit kurzem Haar stehen in Abenteurerkleidung im dichten Dschungel; beide schauen gespannt und leicht besorgt nach vorne, umgeben von tropischen Pflanzen.
Auf Abenteuersuche im Dschungel: Sonja Zietlow und Jan Köppen stehen schon in den Startlöchern. Foto: RTL

So wie bei der Mondlandung sind auch beim Dschungelcamp längst nicht alle Zuschauer:innen von der hundertprozentigen Echtheit der Kulisse überzeugt. Immer wieder tauchen Fragen auf, ob das Camp tatsächlich im australischen Dschungel liegt – oder ob hier mit TV-Tricks nachgeholfen wird. Doch wie sieht es wirklich aus?

Wird tatsächlich im echten Dschungel gedreht?

Im Reality-TV stellt sich häufig die Frage, wie viel wirklich real ist – und wie viel möglicherweise inszeniert. Für alle Fans, die noch Zweifel hatten, gibt es jedoch Entwarnung: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wird tatsächlich im echten australischen Dschungel produziert. Genauer gesagt befindet sich der Drehort auf einem privaten Gelände unter folgender Adresse: 366 Dungay Creek Rd, Dungay NSW 2484, Australien. Für alle neugierigen Dschungel-Fans, auch die genauen Koordinaten sind natürlich bekannt: 28°15'40.8"S 153°21'01.6"E.

Satellitenbild von dicht bewaldetem Gebiet an der Grenze von Queensland und New South Wales, Australien, mit markiertem Standort nahe Tomewin.
Das Dschungelcamp befindet sich auch 2026 wieder im dichten Regenwald an der Grenze zwischen Queensland und New South Wales in Australien. Foto: Google Maps

Dabei wird das Gelände nicht nur für den Dreh der deutschen Staffel vermietet – auch die Produktionen anderer Länder finden auf diesem Privatgrundstück statt. Eine ehemalige Farm wurde dafür zu einem riesigen Frischluftfernsehstudio umgebaut – und auch die vielen Mitarbeiter:innen müssen irgendwo unterkommen. Ein Containerdorf und einige Baumhäuser vervollständigen mit einem Hubschrauberlandeplatz das Rund-um-Paket. Zudem handelt es sich hierbei nicht um einen Ort mitten in der Wildnis: Ganz in der Nähe befindet sich die kleine Stadt Murwillumbah, die wiederum in relativer Nähe zu Brisbane und der Gold Coast liegt.

Doch nicht alles echt? Hier wird getrickst

Auch wenn das Camp mitten im australischen Dschungel liegt, ist nicht jedes Detail natürlich gewachsen. Für die Kulisse wird an einigen Stellen nachgeholfen: Felsen und Steine bestehen teilweise aus Fiberglas, der bekannte Wasserfall samt Badebereich ist künstlich angelegt und selbst Spinnenweben werden gezielt platziert.

Ein besonders kurioses Detail: Der Wasserfall wird nachts abgestellt. Ganz so unberührt, wie es im Fernsehen wirkt, ist die Umgebung also nicht – die Illusion gehört beim Dschungelcamp einfach dazu.

Kann man das Dschungelcamp privat besuchen?

Wer „Das Sommerhaus der Stars“ kennt und verfolgt, weiß, dass sich manche TV-Kulissen auch privat besichtigen oder sogar buchen lassen. Beim Dschungelcamp sieht das allerdings anders aus. Das Gelände ist streng gesichert und aus Sicherheitsgründen dauerhaft bewacht.

Ein spontaner Besuch oder gar ein heimliches Durchmogeln ist nahezu ausgeschlossen. Selbst Oliver Pocher soll 2015 versucht haben, sich dem Gelände zu nähern – ohne Erfolg. Erfahrungsberichte bestätigen: An das Camp kommt man nicht einfach heran.

Sicherheit geht vor – trotz echtem Dschungel

Am Ende gilt auch beim DschungelcampSicherheit steht an erster Stelle. Zwar leben auch die Stars, die in diesem Jahr dabei sind, während der Dreharbeiten im echten australischen Dschungel, dennoch sorgt die Produktion mit zahlreichen Maßnahmen dafür, dass Risiken minimiert werden. Ob medizinische Betreuung, abgesicherte Prüfungen oder kontrollierte Kulissenelemente – ganz dem Zufall wird hier nichts überlassen.

Quellen