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„Die Maiwald“ im ZDF: Kommt eine Fortsetzung? So stehen die Chancen

„Die Maiwald“ im ZDF begeistert mit Alpenkulisse und starken Figuren. Alle Infos zum Drehort, den Schauspieler:innen und zur Zukunft der Serie im Überblick.

Die Maiwald: Beziehungsweise: Auf einer Almwiese: Strahlend steht Dr. Johanna Maiwald (Doris Schretzmayer) Jakob Reindl (Bernhard Piesk) gegenüber. Dieser steht mit dem Rücken zur Kamera. Sie hält ein Gesteck aus Fichtenzweigen und Blumen in den Händen und lächelt Jakob glücklich an. Im Hintergrund grast eine Kuh.
Jakob Reindl (Bernhard Piesk) und Dr. Johanna Maiwald (Doris Schretzmayer) bei „Die Maiwald“. Foto: ZDF/Lukas-Frederik Pfaff

Wenn du gerade „Die Maiwald“ im ZDF schaust, hast du dich vermutlich schon gefragt: Wo wurde das eigentlich gedreht – und wer steckt hinter den Figuren? Schließlich wirkt die Serie nicht wie eine typische Studio-Produktion, sondern erstaunlich echt.

Und das hat einen guten Grund.

Gedreht im echten Dorf: Warum Maria Alm so besonders ist

Die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen sind kein Zufall. „Die Maiwald“ wurde im österreichischen Maria Alm am Hochkönig gedreht – einem kleinen Ort mit rund 2.000 Einwohner:innen, der wie gemacht scheint für eine Serie dieser Art.

Was viele Zuschauer:innen nicht wissen: Hier wurde nicht einfach nur „Kulisse aufgebaut“. Stattdessen drehte das Team an echten Orten – in privaten Häusern, auf Bauernhöfen, im Dorfzentrum und sogar in echten Betrieben.

Das sorgt dafür, dass sich die Serie deutlich realistischer anfühlt als viele andere Formate. Und noch ein Detail macht sie besonders: Einige Bewohnerinnen und Bewohner standen selbst vor der Kamera.

Darum geht es in der Serie

Im Zentrum steht Johanna Maiwald, die einzige Tierärztin weit und breit. Gespielt wird sie von Doris Schretzmayer. Ihr Alltag ist alles andere als ruhig: Sie behandelt verletzte Tiere, hilft verzweifelten Besitzer:innen und gerät immer wieder mitten in die Konflikte der Dorfgemeinschaft.

Denn genau hier liegt die Besonderheit der Serie: Es geht nicht nur um Tiere – sondern um Menschen, Beziehungen und Entscheidungen.

Unterstützt wird Johanna von Paula, ihrer Assistentin, und Kami, einem jungen Tierarzt, der eigentlich ganz woanders arbeiten wollte – und plötzlich im Bergdorf landet.

Darum wirkt Doris Schretzmayer so authentisch

Viele fragen sich beim Zuschauen: Warum wirkt diese Rolle so glaubwürdig?

Die Antwort liegt auch in Schretzmayers eigener Geschichte. Sie wuchs auf einem Bauernhof auf und hat schon früh mit Tieren gearbeitet. Diese Erfahrung merkt man jeder Szene an.

Sie selbst beschreibt ihre Verbindung zur Natur als etwas, das sie geprägt hat – und genau das transportiert sie in ihre Rolle. Dadurch wirkt Johanna Maiwald nicht wie eine gespielte Figur, sondern wie jemand, den man tatsächlich so treffen könnte.

Diese Stars sind außerdem dabei

Neben der Hauptfigur sorgt auch der Cast für Wiedererkennungswert. Besonders spannend: Uschi Glas ist in einer Gastrolle zu sehen, was für viele Zuschauerinnen ein echtes Highlight ist.

Auch Schauspieler:innen wie Sonsee Neu, Zoe Moore oder Joscha Kiefer bringen zusätzliche Dynamik in die Geschichten. Gerade diese wechselnden Figuren sorgen dafür, dass jede Episode neue Perspektiven eröffnet.

Zukunft ungewiss: Kommt eine Fortsetzung?

Aktuell besteht „Die Maiwald“ nur aus zwei 90-Minuten-Filmen. Die zweite Folge läuft am 2. April im ZDF. Ob es danach weitergeht, ist offen. Der Sender macht eine Fortsetzung davon abhängig, wie gut die Serie beim Publikum ankommt.

Zum Start schalteten rund 3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein – ein solider Wert, aber noch kein Selbstläufer.

Große Konkurrenz im ZDF-Programm

Ein entscheidender Faktor: Der Sendeplatz ist hart umkämpft. Erfolgsformate wie Der Bergdoktor“ oder „Lena Lorenz“ zeigen regelmäßig deutlich höhere Quoten.

Das bedeutet: „Die Maiwald“ muss sich schnell behaupten, um dauerhaft im Programm zu bleiben.