Désirée Nick: Neues Joyn-Format mit frühem Einblick in „Forsthaus Rampensau“
Désirée Nick startet mit der „Realitystar Academy“ ein neues Joyn-Format. Das Konzept lässt bereits Rückschlüsse auf die kommende Forsthaus-Rampensau-Staffel zu.

Am 16. April 2026 startet bei Joyn mit der „Realitystar Academy“ ein neues Unterhaltungsformat. Désirée Nick übernimmt darin eine zentrale Rolle und führt die Teilnehmenden durch ein mehrwöchiges Trainings- und Auswahlprogramm. Das Besondere: Das Format ist konzeptionell mit einem bestehenden TV-Erfolg verknüpft – mit Folgen für die kommende Staffel von „Forsthaus Rampensau Germany“. Für Zuschauer und Zuschauerinnen ergibt sich damit eine seltene inhaltliche Brücke zwischen zwei Formaten.
Ein Format mit Ausbildungsanspruch
Die „Realitystar Academy“ setzt auf ein strukturiertes Lernkonzept. 18 Kandidat:innen durchlaufen Prüfungen und Challenges, die an klassische Unterrichtsfächer angelehnt sind – ergänzt um performative Aufgaben vor der Kamera. Ziel ist es, mediale Kompetenzen, Auftreten und Belastbarkeit zu schulen. Damit unterscheidet sich das Format von klassischen Castingshows, die primär auf Eliminationsdramaturgie setzen. Wichtiger Aspekt: Die Show versteht sich als Vorbereitungsformat für weitere TV-Einsätze und will Talente systematisch an größere Produktionen heranführen.
Verbindung zu „Forsthaus Rampensau Germany“
Ein zentrales Element des Konzepts ist die direkte Anschlussmöglichkeit an ein etabliertes Format: Der oder die Gewinner:in der Academy erhält die Chance, Teil des Casts von Forsthaus Rampensau Germany zu werden. Für die Programmplanung bedeutet das eine inhaltliche Verzahnung zweier Formate – ein Ansatz, der im deutschen Streaming-Umfeld bislang selten ist. Zugleich entsteht für das Publikum ein früher Kontext zu einem künftigen Cast-Mitglied. Die bisherigen Staffeln von Forsthaus Rampensau Germany starteten jeweils im November; ein Drehbeginn im Sommer oder Herbst liegt nahe, eine offizielle Bestätigung gibt es bislang jedoch nicht.
Désirée Nick in einer moderierenden Leitungsrolle
Mit Désirée Nick steht eine Persönlichkeit im Zentrum, die seit Jahren zum deutschen Unterhaltungsfernsehen gehört. In der Academy agiert sie als leitende Instanz: kommentierend, bewertend und ordnend. Der Fokus liegt weniger auf Zuspitzung, sondern auf klaren Kriterien und konsequenter Auswahl.Für das Format bedeutet das eine stabile Klammer, die den Ablauf strukturiert und den Kandidat:innen Orientierung bietet – ein wichtiger Faktor für ein Konzept, das Ausbildung und Unterhaltung verbinden will.
Was das für die TV-Landschaft bedeutet
Die Verzahnung von Ausbildungsformat und Ensemble-Show markiert einen strategischen Schritt in der Formatentwicklung. Plattformen testen zunehmend Format-Ökosysteme, in denen Inhalte aufeinander aufbauen. Für Zuschauer:innen entsteht dadurch ein kontinuierlicher Erzählbogen über mehrere Produktionen hinweg.Gleichzeitig wächst der Anspruch an Transparenz: Wer den Weg eines Teilnehmers von der Academy bis in ein größeres Format verfolgt, erhält mehr Kontext zur späteren Performance – das verändert die Rezeption.
Ob sich dieses Modell langfristig etabliert, dürfte auch davon abhängen, wie konsequent die inhaltliche Brücke zwischen den Produktionen genutzt wird.






