„Der Bozen-Krimi“ kehrt zurück: Ein Killer im Krampus-Kostüm – das steckt hinter „Teuflische Strafe“
Nach zwei Jahren Pause kehrt „Der Bozen-Krimi“ in die ARD zurück. Im neuen Film „Teuflische Strafe“ treibt ein Killer im Krampus-Kostüm sein Unwesen. Alle Infos zur Handlung, den Stars und zur TV-Ausstrahlung.

Nach langer Pause meldet sich eine der beliebtesten ARD-Krimireihen zurück: „Der Bozen-Krimi“ geht mit einem neuen Fall auf Sendung. Im Film „Teuflische Strafe“ müssen Ermittlerin Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und ihr Kollege Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) einen besonders rätselhaften Mordfall aufklären.
Der Grund für die Aufregung: Ein Täter im Krampus-Kostüm zieht eine tödliche Spur durch Bozen. Was zunächst wie eine bizarre Geschichte klingt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Mordserie. Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – denn niemand weiß, wer als Nächstes auf der Liste des Killers stehen könnte.
Krampus als Killer: Darum geht es in „Der Bozen-Krimi: Teuflische Strafe“
Die Handlung beginnt mit einem mysteriösen Mord: Sternegastronom Daniel Gasser wird nachts am Fluss erschossen. Ein obdachloser Zeuge behauptet, den Täter gesehen zu haben – doch seine Aussage sorgt zunächst für Verwunderung.
Er sagt: „Ich weiß, es klingt verrückt“ und erklärt anschließend, dass „der Teufel“ den Mann getötet habe. Für Sonja Schwarz und Jonas Kerschbaumer klingt das zunächst nach einer alkoholgetränkten Fantasie. Doch schon bald stellt sich heraus: Der Täter trug tatsächlich ein Krampus-Kostüm.
Die dämonische Figur gehört fest zur alpinen Folklore. Traditionell ziehen als Krampus verkleidete Menschen Anfang Dezember mit Hörnern, Masken und Kuhglocken durch die Straßen, um symbolisch böse Taten zu bestrafen. Im neuen „Bozen-Krimi“ wird diese Tradition jedoch zu einem düsteren Motiv – ein Mörder nutzt die Verkleidung, um Jagd auf seine Opfer zu machen.
Mehrere Verdächtige: Wer wollte den Gastronom tot sehen?
Die Ermittlungen führen das Team schnell in das Umfeld des Opfers. Daniel Gasser war keineswegs beliebt, weshalb mehrere Personen ein Motiv haben könnten. Zu den Verdächtigen zählt etwa Antonio Minardi (Max von Thun). Der Gastronom ist nicht nur Gassers größter Konkurrent, sondern hat auch eine Affäre mit dessen Ehefrau Ricarda (Franziska Weisz).
Auch innerhalb der Familie scheint es Spannungen gegeben zu haben. Ricardas Sohn Finn (Levi Brandl) reagiert überraschend kühl auf den Tod seines Stiefvaters und sagt später sogar, seine Mutter könne froh sein, dass Gasser nicht mehr lebt.
Ein weiterer Konflikt bestand mit Sommelier Paolo Fiore (Harwin Kravitz), den Gasser kurz zuvor fristlos entlassen hatte. Doch kurz darauf wird klar: Auch Fiore wird zum Opfer des mysteriösen Killers. Spätestens jetzt wird deutlich: In Bozen könnte ein Serienmörder unterwegs sein.
Ein Foto aus den Bergen bringt neue Hinweise
Die entscheidende Spur führt schließlich in die Berge Südtirols. Ein Foto zeigt die beiden Mordopfer gemeinsam mit mehreren Personen auf einer früheren Bergtour.
Darauf zu sehen ist auch Bergführerin Milena Rinaldi (Fanny Krausz). Ermittlerin Sonja Schwarz vermutet, dass während dieser Tour etwas passiert sein könnte – ein Ereignis, das Jahre später eine tödliche Kettenreaktion auslöst.
Doch wer sind die anderen Männer auf dem Bild? Und welches Geheimnis verbindet die Teilnehmer der Bergtour?
Während Sonja und Jonas versuchen, die Zusammenhänge zu entschlüsseln, wächst die Sorge: Der Killer im Krampus-Kostüm könnte jederzeit wieder zuschlagen.
Erfolgsreihe der ARD: Millionen Zuschauer verfolgen „Der Bozen-Krimi“
Die Krimireihe gehört seit Jahren zu den verlässlichen Publikumserfolgen im Ersten. Rund sieben Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten zuletzt ein.
„Der Bozen-Krimi“ läuft bereits seit 2015 und feierte im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Für den aktuellen Film übernahm erstmals der in Südtirol geborene Regisseur Hans Hofer die Inszenierung. Das Drehbuch stammt erneut von Mathias Klaschka.
Neben den spannenden Fällen gehört auch die imposante Südtiroler Berglandschaft zu den Markenzeichen der Reihe. Die Kulisse rund um Bozen spielt dabei fast eine eigene Rolle – zwischen Weinbergen, alpinen Gipfeln und engen Gassen.
Chiara Schoras ist das Gesicht der Reihe
Chiara Schoras gehört seit vielen Jahren zu den bekannten Gesichtern im deutschen Fernsehen. Die Schauspielerin mit deutsch-italienischen Wurzeln wurde einem breiten Publikum Anfang der 2000er-Jahre durch den Film „Vaya Con Dios“ bekannt, für den sie mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet wurde. Schon früh zeigte sich ihr vielseitiges Talent: Schoras absolvierte eine Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel und arbeitete anschließend in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen.
Zuschauerinnen und Zuschauer kennen sie unter anderem aus mehreren „Tatort“-Folgen, aus Serien sowie aus Kinofilmen wie „Rubinrot“ und „Saphirblau“. Seit 2015 steht sie als Kommissarin Sonja Schwarz im Mittelpunkt der ARD-Reihe „Der Bozen-Krimi“ und prägt die Serie mit ihrer souveränen und zugleich nahbaren Darstellung maßgeblich. Privat lebt Chiara Schoras in Berlin und hält ihr Familienleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Wann läuft „Der Bozen-Krimi: Teuflische Strafe“ im TV?
Der neue Film wird am Donnerstag um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Wer die Folge verpasst, kann sie auch in der ARD Mediathek streamen. Dort stehen außerdem frühere Episoden der beliebten Krimireihe bereit.
Und Fans dürfen sich direkt auf Nachschub freuen: Schon eine Woche später folgt mit „Der Bozen-Krimi – Rebenblut“ der nächste Fall aus Südtirol.







