Chrishell Stause verlässt „Selling Sunset“: Warum sie endgültig genug hat
Chrishell Stause zieht den Schlussstrich – nach vielen Jahren verabschiedet sich die 44-Jährige von „Selling Sunset“. Die Netflix-Ikone erklärt offen, warum sie die Reality-Welt hinter sich lässt und was sie jetzt plant.

Nach acht Staffeln voller Luxusimmobilien und dramatischer Auseinandersetzungen ist Chrishell Stause raus aus der Reality-Welt. In einem ehrlichen Interview mit „Bustle“ spricht sie über die Gründe für ihren Ausstieg und zeigt, dass ihr Entschluss nicht aus Frust, sondern aus Selbstschutz kam.
Wird es eine Rückkehr geben?
„Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich die Show finanziell nicht mehr brauche“, erklärt Stause offen. Dankbar für die Plattform, die ihr „Selling Sunset“ bot, wolle sie nun ihre mentale Gesundheit an erste Stelle setzen. „Ich habe das Glück, andere Beschäftigungen zu haben, denn es ist nicht mehr gut für meine mentale Balance.“
Mit diesen Worten macht Stause klar: Eine Rückkehr wird es nicht geben – nicht einmal „Jesus Christus persönlich“, wie sie lachend betont, könne sie dazu bewegen. Auch Produzent Adam DiVello, der sie laut eigener Aussage regelmäßig umstimmen wollte, blieb erfolglos.
Die Entscheidung reifte über Jahre
Leicht fiel ihr der Abschied nicht. „Da ich aus dem Nichts gekommen bin, war es wirklich schwer, so etwas abzulehnen“, gibt Stause zu. Doch der Wunsch, sich zu distanzieren, wurde immer stärker. Was Zuschauerinnen auf Netflix sehen, sei oft nur ein Bruchteil der Wahrheit.
„Ich verstehe, dass sie eine leichte Show machen wollen“, so Stause weiter. „Aber manchmal wurden Dinge weggelassen, die mich gerechtfertigt hätten.“ Besonders die Spannungen der letzten Staffel – etwa der Konflikt mit Kollegin Emma Hernan und deren Freund Blake Davis – hätten sie stark belastet. Stause warf Davis vor, transfeindliche Inhalte zu teilen und verletzende Aussagen über nicht-binäre Menschen gemacht zu haben. Für sie ein besonders sensibles Thema, da ihr Partner G Flip non-binär ist.
Chrishell Stause hat neue Träume
Privat konzentriert sich Chrishell jetzt auf die Zukunft – gemeinsam mit G Flip. Das Paar arbeitet an einem neuen Kapitel, in dem Familienplanung eine wichtige Rolle spielt. Nach mehreren erfolglosen IVF-Versuchen hofft Stause nun auf eine Leihmutterschaft. „Es war wirklich schwer, während der Dreharbeiten eine IVF zu machen“, sagt sie. „Aber jetzt, wo sich die Aufregung gelegt hat, werde ich es vielleicht noch einmal versuchen.“
Auch beruflich wagt sie einen Neustart: Chrishell möchte wieder schauspielern oder selbst moderieren – am liebsten in einem queeren Format. „Seit meinem Coming-out habe ich viele queere Rollen gespielt. Erst wollte ich beweisen, dass ich auch hetero spielen kann – aber jetzt denke ich: Warum nicht voll und ganz dazu stehen?“
Eines steht fest: Auch ohne „Selling Sunset“ wird Chrishells Geschichte weitergehen!






