Der deutsche Film auf ZACK

„Athos 2643“: Erste Bilder zum deutschen Sci-Fi-Thriller vom „Sonne und Beton“-Regisseur

Sci-Fi aus Deutschland? Unfassbar, aber dennoch demnächst Realität. Was ist „Athos 2643“ und wann erscheint der Film?

Maximilian Mundt steht in Raumfahrermontur vor einem Raumschiffähnlichen Objekt und trägt einen orangenen Helm unter dem Arm.
Ein deutscher Sci-Fi-Film: In „Athos 2643“ begibt sich ein Inquisitor (Maximilian Mundt, Bild) auf den titelgebenden Planeten, um dort einen Mord zu lösen. Foto: Constantin Film Distributions GmbH/Seven Elephants/Paul Hepper

Der deutsche Film ist immer so eine Sache. Im Kino bekommt man meist Komödien mit politischem oder gesellschaftlichem Bezug vorgesetzt, während im Fernsehen der „Höhepunkt“ der Unterhaltung meist der „Tatort“ bleibt. Doch nun soll ein Film zeigen, dass Deutschland nicht nur Komödien oder zweite Weltkriegsdramen ins Kino hievt, sondern auch Produktionen, die international mitspielen wollen. Der Name? „Athos 2643“. Wir verraten dir, was man von dem Sci-Fi-Thriller erwarten kann …

„Athos 2643“: Davon handelt der Film vom „Sonne und Beton“-Regisseur

Im Jahr 2643 lebt die Menschheit in allen Ecken des Sonnensystems, denn die Erde wurde zerstört. Aufgrund eines furchtbaren Verbrechens muss sich ein Inquisitor (Maximilian Mundt) den Weg zum Neptunmond Athos bahnen, um dort eine KI zu verhören, die einen Mord begangen hat. Gemeinsam mit seiner holographischen Partnerin Zack (Emma Nova) bahnt er sich den Weg durch das auf Athos angesiedelte Kloster. Doch es dauert nicht lange, bis sich ein zweiter Mord ereignet und der Inquisitor feststellt, dass die KI des Klosters raffinierter ist als gedacht. Prompt trifft er eine folgenschwere Entscheidung …

Emma Nove steht in futuristischen Klamotten in einem dunklen Raum.
Ein Name, der selbst schon nach Sci-Fi klingt: Emma Nova (Bild) spielt die holographische Zack. Foto: Constantin Film Distributions GmbH/Seven Elephants/Paul Hepper

„Athos 2643“: Deswegen ist das deutsche Filmprojekt etwas Besonderes

Deutsche Sci-Fi-Filme sind eine Seltenheit. Wenn man sich an solchen Projekten versucht, kommen dabei meist dystopische Filme wie „Jugend ohne Gott“ (2017) heraus. Der letzte deutsche Sci-Fi-Film, der tatsächlich im Weltraum spielte, war „Das letzte Land“ (2019) – und dieser ist leider sehr unter dem Radar geflogen.

Umso besser, dass man sich nun eines Besseren besinnt und mit „Athos 2643“ einen hochbudgetierten Sci-Fi-Film hervorbringt, der von David Wnendt inszeniert wird, der bereits mit „Er ist wieder da“ (2015) und „Sonne und Beton“ (2023) etliche Deutsche in die Kinos locken konnte. Ob das Gleiche auch für „Athos 2643“ gilt, wird sich erst nächstes Jahr zeigen, denn am 25. Februar 2027 wird das deutsche Publikum nach Athos entführt …