Ariels trauriges Geständnis im Dschungelcamp: „Er hat gespürt, dass er stirbt“
Ariel ist die Prüfungs-Queen: In der aktuellen Staffel musste bislang niemand so oft antreten, wie die Meisterin des Gekreisches. Dabei kann sie auch ganz leise Töne...

Sie polarisiert, kreischt, verweigert Prüfungen – ausgerechnet das Dschungel-Küken Ariel sorgt für den größten Lärm im Dschungelcamp 2026. Mittlerweile fordern die ersten Fans sogar ihren Rauswurf. Auch bei ihren Mit-Campern kommt der Lärm um nichts schlecht an. Und selbst die Moderatoren Sonja Zietlow (57) und Jan Köppen (42) können sich das Lästern nicht verkneifen. Als bei einer technischen Panne ein Film nicht abgespielt werden kann, kommentiert Köppen trocken: „Sogar das Filmchen hatte kein Bock mehr auf Ariel …“
„Hier zu sein tut mir gut“
Dabei gehört Show zum Geschäft, wie Kevin Schäfer erklärt. Doch ist es wirklich nur Show? Oder will Ariel von ihren wirklich Gefühlen ablenken. Denn sie trägt eine große Trauer mit sich, wie sie Mit-Camperin Mirja du Mont (50) beichtet. Der Grund: Der Tod ihres Vaters. Aber auch wenn er nicht bei ihr sein kann, begleitet er sie. „Heute Nacht habe ich von meinem Papa geträumt“, sagt Ariel. „Hier zu sein, tut mir gut, denn ich bin hier viel am Nachdenken, was ich im Alltag nicht mache.“
Ihr Vater ist erst vor zwei Monaten gestorben. „Ich weiß gar nicht, wie lange es dauert, bis man das realisiert“, sagt Ariel leise. Eine Frage, die sich auch Mirja du Mont schon einmal gestellt hat. Sie erzählt, dass sie zehn Jahre brauchte, um den Tod ihrer Oma zu verarbeiten. Und selbst die spätere Auflösung des Grabes war für sie noch ein schmerzhafter Moment. Während sich die beiden Frauen tröstend umarmen, spricht Ariel weiter – von den letzten Stunden mit ihrem Vater.
„Er hat gesagt: ‚Ich möchte mich verabschieden‘“
„Seine größte Angst war immer zu sterben. Er hat immer gesagt ‚Ich will nicht sterben, ich kann nicht‘. Irgendwann sagte er: ‚Jetzt bin ich bereit dazu.‘“ An einem Sonntag habe er dann alle Menschen, die er liebt, zusammengerufen. „Er hat gesagt ‚Ich möchte mich verabschieden‘“, berichtet Ariel. Und weiter: „Wir haben einen Kreis um ihn gemacht und er hat sich bei jedem verabschiedet. Es waren alle da, auch meine Tochter.“
Am nächsten Tag habe ihr Vater dann darum gebeten, allein zu sein. „Er hat gesagt ‚Ich möchte, dass alle gehen. Ich kann nicht loslassen, wenn ihr alle hier seid.‘“ Ein Wunsch, den Ariel nicht akzeptieren wollte. „Ich habe gesagt ‚Ich will nicht, ich will nicht, dass du gehst.‘“ Bei der Erinnerung an diesen Moment bricht ihre Stimme. „Ich wollte ihn nicht loslassen.“

„Er hat gespürt, dass er stirbt“
Doch sie musste ihn gehen lassen. Und erinnert sie sich an seine Worte: „‚Bitte weiß, dass ich dich niemals vergesse, niemals. Ich werde dich immer beschützen.‘ Am 11. November um fünf nach zwölf habe ich den Anruf bekommen, dass er gegangen ist“. Und nachdenklich fügt sie an: „Er hat gespürt, dass er stirbt. Das beschäftigt mich hier sehr.“
Dass sie ihre Gefühle im Dschungelcamp zulässt, findet Mirja du Mont richtig: „Das ist gut so, nur so kannst du das verarbeiten. Wenn du es verdrängst, das ist ganz schlimm. Du musst dich damit richtig, richtig befassen!“ Bleibt die Frage, ob die noch viel Zeit dafür hat. Denn heute steht der erste Rauswurf auf dem Programm...






