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„Anderes Weiter gewünscht“: Hendrik Duryn spricht offen über das „Der Lehrer“-Debakel

Nur kurz nach dem Ausstieg von Hendrik Duryn wurde die RTL-Serie „Der Lehrer“ eingestellt – jetzt feiert das Format mit ihm sein Comeback und will wieder an frühere Erfolge anknüpfen. Woran es aus Sicht des Schauspielers damals scheiterte!

Stefan Vollmer sitzt auf einem Tisch im Labor und lächelt.
Nach fünf Jahren wird Hendrik Duryn wieder als Stefan Vollmer bei „Der Lehrer“ zu sehen sein. Foto: RTL / MadeFor / Steffen Junghans

Am Donnerstag, 28. Mai, feiert „Der Lehrer“ um 20.15 Uhr sein Comeback im RTL – und damit kehrt auch Hendrik Duryn in seiner ikonischen Rolle als Stefan Vollmer zurück.

Nach seinem Ausstieg im Jahr 2021 versuchte der Sender, das Format mit Simon Böer in der Hauptrolle fortzuführen. Der Neustart konnte jedoch nicht an die früheren Erfolge anknüpfen. Die Resonanz beim Publikum blieb verhaltener, die Einschaltquoten gingen spürbar zurück – bis die Produktion schließlich beendet wurde.

Nun schaut Hendrik Duryn auf diese Entwicklung zurück und schildert, warum das Projekt aus seiner Sicht damals gescheitert ist.

Hendrik Duryn über das Ende von „Der Lehrer“

„Als ich das Ergebnis sah, mit dem wir am Ende aus der Serie ohne mich herausgekommen sind, war ich etwas unzufrieden. Mein Ende war okay, ich musste irgendwann mal aussteigen. Aber ich hätte mir für die Serie insgesamt ein anderes Weiter gewünscht“, so Duryn gegenüber der Bild.

Das habe er Produzenten und Senderverantwortlichen auch gesagt – allerdings ohne Erfolg. „Ich habe damals gesagt: Wenn ihr mich mit einem Mann ersetzt, wird der immer in Konkurrenz zu Stefan Volmer sein. Den werdet ihr verbrennen. So ist es auch gekommen.“

Duryn glaubt bis heute, dass ein kompletter Perspektivwechsel ein besserer Ansatz gewesen wäre. „Eine junge Schauspielerin hätte funktionieren können, weil man mit ihr ähnliche Geschichten aus einer ganz anderen Perspektive hätte erzählen können.“

„Ich habe mein Comeback selbst angeleiert!“

Vor rund drei Jahren habe Duryn deshalb selbst vorgeschlagen, noch einmal zu „Der Lehrer“ zurückzukehren – allerdings mit einem moderneren Konzept.

„Ich habe gesagt, ich würde es wieder machen, dann aber in Spielfilmlänge oder als Streaming-Format. Ich hätte es auch gerne in zwei Versionen für RTL+ und das lineare Fernsehen gemacht, in unterschiedlichen Längen.“

Damit griff Duryn eine Entwicklung auf, die mittlerweile bei vielen TV-Produktionen zu beobachten ist: Streamingdienste setzen zunehmend auf flexiblere Episodenlängen und filmischere Erzählweisen, während klassische TV-Ausstrahlungen weiterhin feste Sendezeiten benötigen.

Die Idee scheiterte letztlich vor allem am Budget. „Wenn du zwei Versionen machst, zahlst Du in der Herstellung eine ganze Menge mehr. Das kann leider keiner bezahlen.“ Mit dem jetzigen Ergebnis sei er aber trotzdem sehr zufrieden. „Für die lineare Ausstrahlung sind die Folgen perfekt“, so Duryn.

Geht „Der Lehrer“ nach Staffel 10 weiter?

Für Hendrik Duryn scheint die Rückkehr zu „Der Lehrer“ zudem mehr als nur ein einmaliges Wiedersehen zu sein – der Schauspieler wirkt hochmotiviert und ist offenbar so begeistert von seiner Rolle, dass bereits über eine mögliche Fortsetzung nachgedacht wird.

„Wir arbeiten an einer weiteren Staffel, ich brenne noch einmal richtig dafür. Ob die auch umgesetzt wird, hängt an den Quoten. Zwei Millionen Zuschauer sind der Wunsch, ich hoffe auf noch mehr. Dann geht beim ,Lehrer‘ wieder richtig die Luzi ab, das kann ich versprechen“
Hendrik Duryn

Zumindest in den sozialen Medien sorgt das Comeback laut dem Schauspieler offenbar für ausreichend Aufmerksamkeit: „Bei Instagram geht krass viel ab, seitdem wir das Comeback dort angekündigt haben. Zwei bis drei Millionen Leute sind schon über diesen Account gelatscht. Wenn die alle einschalten, haben wir schon gewonnen.“

Ob das wirklich passiert, bleibt abzuwarten – klar ist aber: Für „Der Lehrer“ und RTL könnte die Rückkehr mehr sein als nur ein nostalgisches Wiedersehen, sondern ein echter Neustart mit Perspektive.

Wer nicht auf Donnerstag warten möchte, kann sich bereits jetzt ein eigenes Bild machen: Zwei Folgen stehen schon bei RTL+ zum Streamen bereit.

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