Schock-Beichte

Amira Aly völlig aufgelöst: „Schäme mich für meine eigene Dummheit“

Die Moderatorin wurde Opfer einer perfiden Betrugsmasche – und spricht jetzt offen über ihre Panik-Nacht im Hotel.

Amira Aly lacht verlegen und zeigt mit dem Finger zur Seite.
Amira Aly wurde Opfer einer Betrugsmasche. Foto: IMAGO / Future Image

Voller Scham schildert Amira Aly ihren Fans einen Moment, den sie am liebsten vergessen würde. Die Moderatorin ist auf eine raffinierte Betrugs-SMS hereingefallen und spricht nun vollkommen ehrlich über ihre Angst und die Sorge, dass plötzlich ihr gesamtes Geld verschwunden sein könnte.

Mitten in der Nacht begann der Albtraum

Eigentlich wollte Amira Aly nur schlafen. Nach einem Besuch beim „Oriental Festival“ in Hannover kam sie spät abends völlig geschafft in ihr Hotelzimmer, als plötzlich eine SMS auftauchte. Der Absender: Amiras Kreditkartenanbieter „American Express“ – angeblich! Die Nachricht wirkte täuschend echt: Angeblich wurde eine Zahlung über 9500 Euro freigegeben. Dazu eine Telefonnummer und der Hinweis, sofort anzurufen, wenn Amira diese Zahlung nicht selbst vorgenommen hatte.

Genau das tat die Moderatorin. Rückblickend kann sie selbst kaum glauben, wie überzeugend die Betrüger vorgingen. „Ich hätte niemals gedacht dass mir das passiert und ich schäme mich so sehr für meine eigene Dummheit“, gesteht sie offen. Besonders perfide: Die SMS erschien offenbar im gleichen Chatverlauf wie frühere echte Nachrichten ihrer Kreditkartenfirma.

+++Amira Aly und Partner Christian Düren gehen den nächsten Schritt.+++

„Ich habe alles geglaubt“

Am Telefon setzten die Täter Amira massiv unter Druck. Sie erzählten von angeblich gehackten Geräten, einer polnischen IP-Adresse auf ihrem Handy und einem „Sicherheitsfonds“, auf den sie sofort ihr Geld überweisen müsse, um es zu retten. Die Moderatorin geriet komplett in Panik – vor allem, weil auf dem betroffenen Konto auch geschäftliche Gelder lagen.

Ich habe alles glaubt was er gesagt hat“, erzählt sie rückblickend. In ihrer Angst überwies sie Geld auf ein anderes eigenes Konto, sperrte ihr Online-Banking und setzte sogar ihr Handy komplett zurück. Erst am nächsten Morgen, nach einem Gespräch mit ihrem Partner Christian Düren, dämmerte ihr langsam, dass sie Opfer einer Betrugsmasche geworden sein könnte.

Muttertag wurde plötzlich zur Rettung

Besonders schlimm sei für sie der Moment gewesen, in dem sie nicht wusste, ob ihr Geld überhaupt noch da ist. Weil ihr Handy zurückgesetzt war, konnte sie weder auf ihre Banking-Apps zugreifen noch ihre Bank richtig erreichen. „Ich habe mich noch nie in meinem Leben so, so, so, so doof gefühlt“, sagt sie in ihrem emotionalen Video.

Am Ende bekam der Tag für Amira dann aber doch noch eine schöne Wendung. Zuhause überraschten ihre Kinder sie mit gebastelten Geschenken, Blumen und Briefen zum Muttertag. „Es war einfach so goldig“, erzählt sie erleichtert. Trotzdem richtet sie jetzt eine eindringliche Warnung an ihre Fans: Niemals auf solche SMS reagieren – selbst dann nicht, wenn sie täuschend echt wirken.