Alles über Katrin Müller-Hohenstein: Privates, Karriere, Auszeichnungen – so schaffte sie es in den Sportjournalismus
Seit Jahren gehört Katrin Müller-Hohenstein zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Sportfernsehens. Ob Fußball-WM, Olympische Spiele oder „das aktuelle sportstudio“ – sie ist dabei. Das sind die wichtigsten Infos zu ihrer Familie, Karriere und ihrem Privatleben.

Deutschland ist im WM-Fieber. Und wer ist natürlich ganz vorn mit dabei? Katrin Müller-Hohenstein! Die Moderatorin prägte die Sportberichterstattung im ZDF wie kaum eine andere. Doch wer ist eigentlich die Frau hinter den TV-Kameras?
Katrin Müller-Hohenstein im Überblick: Alter, Größe, Herkunft
Name: Katrin Müller-Hohenstein
Geburtsdatum: 2. August 1965
Alter: 60 Jahre (Stand: 2026)
Geburtsort: Erlangen, Bayern
Nationalität: Deutsch
Familienstand: Geschieden
Kinder: Ein Sohn
Größe: 1,76 Meter
Ausbildung: Studium der Theaterwissenschaften (nicht abgeschlossen), Volontariat bei Radio Gong Nürnberg
Beruf: Sportjournalistin, Radio- und Fernsehmoderatorin
Partner, Familie, Sohn: Das ist über ihr Privatleben bekannt
Während Katrin Müller-Hohenstein beruflich regelmäßig im Rampenlicht steht, hält sie ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Bekannt ist, dass sie von 1996 bis 2007 mit dem Radiomoderator Stefan Parrisius verheiratet war. Aus der Ehe stammt ein gemeinsamer Sohn, der 1995 geboren wurde.
Über eine aktuelle Partnerschaft hat die Moderatorin keine Informationen bekannt gegeben. Auch ihren Sohn hält Müller-Hohenstein bewusst aus der Öffentlichkeit heraus.
Wohnort und Alltag abseits der Kamera: So lebt Katrin Müller-Hohenstein heute
Öffentlich bekannt ist, dass die ZDF-Moderatorin in München lebt. Dort begann bereits in den 1990er-Jahren ein wichtiger Teil ihrer Karriere beim Radiosender Antenne Bayern. Privat ist sie 1. FC Nürnberg-Fan und Mitglied des FC Bayern München. Auch in ihrer Freizeit begeistert sie der Sport: Zu ihren Hobbys zählen Schwimmen und Tennisspielen.
Frauen im Sportjournalismus: Welche Rolle spielt Katrin Müller-Hohenstein?
Als Katrin Müller-Hohenstein 2006 die Moderation des „aktuellen sportstudios“ übernahm, setzte das ein entscheidendes Zeichen für den deutschen Sportjournalismus. Frauen waren in führenden Positionen der Sportberichterstattung damals deutlich seltener vertreten als heute.
In den folgenden Jahren entwickelte sich Müller-Hohenstein zu einer der prägenden Persönlichkeiten des Sportfernsehens. Durch ihre Präsenz bei Fußball-Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympischen Spielen wurde sie für viele Zuschauer:innen zum festen Bestandteil großer Sportmomente. Damit gehört sie zu jener Generation von Moderatorinnen, die den Weg für mehr weibliche Sichtbarkeit im Sportjournalismus geebnet haben.
Frühe Jahre und Ausbildung: So fand Katrin Müller-Hohenstein zum Radio
Geboren wurde Katrin Müller-Hohenstein 1965 in Erlangen. Nach dem Abitur verbrachte sie 2 Jahre in den USA und begann anschließend ein Studium der Theaterwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg, das sie aber vorzeitig abbrach, um sich ihrer journalistischen Karriere zu widmen.
Erste Erfahrungen sammelte sie bei Radio Starlet in Nürnberg. Danach folgte bei Radio Gong Nürnberg der Weg vom Volontariat zur Redakteurin bis hin zur Moderatorin.
Vom Radio ins ZDF: Die wichtigsten Karriere-Stationen im Überblick
Der große Karriereschritt gelang 1992 mit dem Wechsel zu Antenne Bayern. Dort arbeitete Müller-Hohenstein rund 15 Jahre lang als Moderatorin und erlangte immer mehr Bekanntheit. 2006 folgte schließlich der Aufstieg zum ZDF. Dort übernahm sie als Nachfolgerin von Rudi Cerne die Moderation des „aktuellen sportstudios“ – eine der renommiertesten Sportsendungen Deutschlands.
Ihre wichtigsten Stationen:
Radio Gong Nürnberg (1988–1992)
Antenne Bayern (1992–2007)
Bayern 1 (2007–2008)
„das aktuelle sportstudio“ (seit 2006)
Sportler-des-Jahres-Gala (seit 2007)
WM, EM, Olympia: Diese Sport-Großereignisse moderierte sie für das ZDF
Kaum eine deutsche Sportmoderatorin war bei so vielen internationalen Großereignissen im Einsatz wie Katrin Müller-Hohenstein. Für das ZDF begleitete sie unter anderem mehrere Fußball-Weltmeisterschaften und Europameisterschaften. Hinzu kommen zahlreiche Olympische Sommer- und Winterspiele. Auch bei Turnieren wie dem Confederations Cup oder Handball-Weltmeisterschaften war sie regelmäßig Teil des ZDF-Teams.
Mittlerweile blickt sie auf die Berichterstattung von zahlreichen Welt- und Europameisterschaften sowie mehreren Olympischen Spielen zurück – eine Bilanz, die nur wenige deutsche TV-Gesichter vorweisen können.
Auszeichnungen, Preise, TV-Highlights: Das macht ihre Karriere besonders
Im Laufe ihrer Karriere wurde Katrin Müller-Hohenstein mehrfach ausgezeichnet. Zu ihren wichtigsten Ehrungen zählt die Goldene Kamera, die sie 2012 in der Kategorie „Beste Information (Sport)“ erhielt. Außerdem wurde ihr 2022 der Bayerische Verdienstorden verliehen.
Zu ihren größten TV-Highlights gehören die Moderation großer Fußballturniere, Olympischer Spiele sowie ihre langjährige Arbeit im „aktuellen sportstudio“. Dass sie über zwei Jahrzehnte hinweg auf höchstem Niveau im Sportjournalismus erfolgreich blieb, macht ihre Karriere zu einer Ausnahmeerscheinung im deutschen Fernsehen.
TV-Panne: Deshalb stand sie in der Kritik
Trotz ihrer großen Beliebtheit blieb Katrin Müller-Hohenstein in ihrer langen Karriere nicht frei von Kontroversen. Besonders eine Aussage während der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 sorgte für bundesweite Schlagzeilen und heftige Diskussionen.
Nach dem 4:0-Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien kommentierte die Moderatorin den Treffer von Miroslav Klose mit den Worten: „Und für Miroslav Klose: ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal ganz im Ernst, dass der heute hier trifft.“ ZDF-Experte Oliver Kahn reagierte darauf mit der Bemerkung: „Ja, das ist für ihn eine Erlösung.“
Das ZDF reagierte kurz darauf mit einer öffentlichen Stellungnahme. Der Sender erklärte: „Es war eine sprachliche Entgleisung im Eifer der Halbzeitpause. Wir haben mit Katrin Müller-Hohenstein gesprochen, sie bedauert die Formulierung. Es wird nicht wieder vorkommen.“
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